Wenn der Kunde nicht zahlt: Mahnungen erstellen

Das Selbstständigsein hat viele Vorteile, doch leider auch ein paar Nachteile. Wenn Kunden zum Beispiel einfach nicht zahlen. Wann sollte man Mahnungen erstellen? Und welche anderen Möglichkeiten hat man?

 

Fast jeder Selbstständige hat sich schon mit Auftraggebern rumgeärgert, die einfach nicht ihre Rechnungen zahlen wollen. Wenn kein freundliches Erinnern und Nachfragen mehr hilft, sollte man Mahnungen erstellen. Doch bevor man dies tut, sollte man wirklich alle anderen Wege nutzen und dem Kunden auch etwas Zeit geben. Viele Mandanten zahlten ihre Liquidation erst nach vielen Wochen oder gar Monaten. Hier gehört natürlich auch ein wenig Fingerspitzengefühl dazu, und dass man seine Auftraggeber kennt. So ist es zum Beispiel bei Kunde X vollkommen normal, wenn er erst nach zwei Monaten zahlt, weil dies in der Vergangenheit immer gut gegangen ist. Bei einem solchen Klientel braucht man auch keine Mahnung zu schreiben.

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Eine Mahnung hat natürlich immer auch etwas Unfreundliches und viele Selbstständige zögern, da sie ihre Kunden nicht verprellen möchten mit solchen Mahnungen. Erstellen kann man die Formulare ganz einfach. Man kann sich Vorlagen im Internet herunterladen oder sich Tipps in diversen Online-Foren holen. Generell gilt jedoch, dass eine Mahnung keiner speziellen Form bedarf. Man sollte sie jedoch natürlich schriftlich verfassen, um einen Nachweis zu haben. Im Mahnschreiben muss der Schuldner eindeutig benannt werden und es muss eine eindeutige Aufforderung an diesen Schuldner enthalten, dass dieser seine Vertragspflicht erfüllt. Wer einen Nachweis für den Eingang der Mahnung beim Schuldner möchte, der sollte den Brief als Einschreiben mit Rückschein zustellen lassen. Viele Firmen fordern Mahngebühren von ihren Kunden und auch Verzugszinsen sind üblich. Hier sollte man jedoch auf Verhältnismäßigkeit achten.

Wer trotz mehrfacher Mahnungen keine Zahlung oder Lieferung erhält, der sollte spätestens dann einen Anwalt einschalten. Dieser kann umfassend beraten und die richtigen Schritte einleiten. Auch Inkassounternehmen können in einem solchen Fall weiterhelfen. Wer sich darüber informieren möchte, findet im Internet mithilfe einer Suchmaschinenanfrage viele passende Webseiten. Auch spezialisierte Online-Foren können hier weiterhelfen: Man kann sich austauschen oder andere um Rat fragen.

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