Hamburger Deerns
Die tollsten Frauen der Stadt im Interview mit PARKAVENUE.DE
CORNELIA POLETTO: Die von einem Michelinstern Erhellte kocht bei Kerner und vor allem in ihrem Eppendorfer Restaurant Poletto. Ihre hanseatische Seite? „Die anfängliche Zurückhaltung, die sich bei Sympathie sofort in italienische Herzlichkeit ver wandelt.“ Ob Hamburg eine Weltstadt ist? „Was für eine Frage! Bei so vielen tollen Frauen!“
ALEXANDRA VON REHLINGEN: Was hier ein echter Skandal wäre, weiß die PR-Expertin, die gern glamouröse Events organisiert, genau: „Wenn eine seriöse Person mit Rolls-Royce und dicker Goldkette auftritt.“ Ihre hanseatische Seite? „Die Liebe zum richtigen Dunkelblau.“ HSV oder St. Pauli? „Hockey im Club an der Alster.“
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Hamburger Deerns
SIBILLA PAVENSTEDT: Die Designerin ist bekannt für die Verarbeitung exklusiver Stoffe. Hier ihre exklusiven Stadtansichten: „Hamburg hat gute und starke Gegensätze. Auf der einen Seite junge Künstler wie Jan Delay, Jonathan Meese, Daniel Richter. Auf der anderen Seite eine starke, edle und bürgerliche Gesellschaft.“ Populärster Hamburger? „Olli Dittrich.“
MARIETTA ANDREAE: Von ihrem Büro aus guckt die Chefin einer PR-Agentur auf den Rathausmarkt, links davon der Neue Wall, „der es mit jeder Prachteinkaufsstraße Europas aufnehmen kann“. Sinnlichster Ort? „Jeder. Das macht dieses Hamburger Licht.“
ANNEMARIE DOSE: Sie ist die Gründerin der Hamburger Tafel, eines Hilfsprojektes, das Lebensmittel an Bedürftige verteilt. Ihre Stadt-Anekdote? „In den 50er- und 60er-Jahren war die Reeperbahn eine Attraktion, die man Gästen zeigte. Die Frauen wurden für 15 Minuten in der Davidwache abgegeben, die Herren durch die Herbertstraße geführt.“
IRIS VON ARNIM: Ein Autounfall in den 70ern fesselte die Designerin ans Krankenbett. Aus Langeweile fing sie an zu stricken, machte den Zeitvertreib zur Geschäftsidee, zog von München nach Hamburg, eröffnete eine Boutique und ist heute eine hanseatische Traditionsmarke. Schönste Erinnerung? „Die Hamburgerinnen, die 1976 auf Sylt meine Regenbogenpullis kauften.“
