SEX-TALK
ISABELLA ROSSELLINI und ihre lustigen Insekten-Pornofilmchen
"Wenn ich eine Fliege wäre…", säuselt Isabella Rossellini in die Kamera.Nur um dann – ein Fliegenkostüm tragend – nicht länger drum herumzureden: Es geht um Sex.
Darum, wie Fliegen es tun.
Oder Spinnen, Regenwürmer, Glühwürmchen, Gottesanbeterinnen.
"Green Porno" heißen die acht bezaubernden Kurzfilme, die Rossellini sowohl als Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin für den amerikanischen Sundance Channel gemacht hat, der nach guten Einminütern für kleine Bildschirme von Handys oder iPods suchte.
Rossellini, die sich schon immer für Tiere interessierte, schlägt mit ihren Sexfilmchen voller kindlicher Kostüme und bunter Bilder gleich drei Fliegen mit einer Klappe: Erstens bringt sie die Leute zum Lachen.
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Zweitens dazu, etwas zu lernen: Schließlich erfährt man etwa, dass die Gottes anbeterin beim Sex den Kopf des Männchens frisst, welcher wiederum ein Nervensystem hat, das zulässt, dass er den Akt noch beendet, bevor er stirbt.
Und drittens: dass Woody Allen mitnichten der Einzige ist, dem lustige Filme über Sex gelingen.
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