LEONARDO DICAPRIO über KATE WINSLETS Kussqualitäten nach "Titanic"
AUFGETAUCHT
Erstmals seit „Titanic“ vor mehr als zehn Jahren stehen Sie und Kate Winslet für das Drama „Zeiten des Aufruhrs“ wieder gemeinsam vor der Kamera.Spielen Sie wieder ein Liebespaar?Ja, allerdings spielen wir ein junges Paar im Connecticut der 50er-Jahre, das viele gemeinsame Pläne schmiedet und letztlich daran scheitert, dass diese Träume zerplatzen.
Es gibt zwar einige Liebesszenen, allerdings auch körperliche Gewalt.Wie kam es zur Wiedervereinigung vor der Kamera? Kate hat mir das Drehbuch in die Hand gedrückt, weil sie wusste, dass dies eine Rolle sein würde, die mich interessieren könnte.
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Und sie hatte recht.
Nach einigen politisch angehauchten Filmen hatte ich mal wieder Lust auf ein Drama. Wie war diesmal die Zusammenarbeit?Aus irgendwelchen Gründen haben wir eine Art wortloses Verstehen, wie man das nur selten findet bei Kollegen.
Kate vertraut mir blind.
Sie sagte zu mir: „Wenn du mich am Hals würgen musst, dann würge mich ruhig so lange, bis ich in Ohnmacht falle.“ Unglaublich, oder? Ich kenne keine andere Schauspielerin, die so weit gehen würde, um eine Szene möglichst realistisch zu gestalten.Wie waren die Liebesszenen – küsst Kate heute anders als vor zehn Jahren?Darauf konnte ich mich gar nicht richtig konzentrieren, ich war viel zu nervös.
Warum das denn?Weil Kates Ehemann Sam Mendes uns natürlich auf Schritt und Tritt beobachtete.
Er ist der Regisseur des Films.
Wann immer Kate und ich uns körperlich näherkommen mussten, fühlten wir uns ziemlich unwohl in unserer Haut.
Ich meine, es ist ja auch echt schräg, wenn man eine Frau leidenschaftlich küssen soll, während ihr Ehemann ein paar Meter entfernt das Treiben durch eine Kameralinse im Großformat verfolgt.
Ansonsten aber hatten wir eine geniale Zeit zusammen.
Kate ist einfach unglaublich gut, sie ist eine der besten Schauspielerinnen unserer Zeit.
Nicht umsonst war sie schon fünfmal für einen Oscar nominiert.
Es wird wirklich Zeit, dass sie endlich mal einen gewinnt.
Vielleicht ist es ja diesmal so weit.
Meinen Segen hat sie.