Worauf man beim Räume einrichten achten sollte
Die Atmosphäre und damit der Wohlfühlfaktor eines Raumes sind stark davon abhängig, wie man ihn einrichtet und farblich gestaltet. Möbel, Heimtextilien und Dekoration sollten eine harmonische Einheit bilden.
In einem Möbel- und Einrichtungshaus kann man wertvolle Tipps zur Raumgestaltung erhalten. Auch zahlreiche Fach- und Frauenzeitschriften beschäftigen sich immer wieder mit diesem Thema und weisen auf Neuheiten oder Wohntrends hin. Auch im Internet kann man über die Seiten verschiedenster Anbieter spazieren und sich Anregungen für die Einrichtung seines eigenen Heims holen. Ein spezieller Service wird ebenfalls online geboten: Mit einem 3-D-Raumplaner kann man Fußbodenbeläge, Wandfarben und Möbel nacheinander in einen Raum holen und sich die Gesamtwirkung betrachten, Korrekturen vornehmen und so nach und nach zu einer Entscheidungsfindung kommen.
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Der klassische Weg könnte folgendermaßen aussehen: Zunächst einmal überlegt man sich, wie man aus jedem Zimmer das Beste macht bzw. welcher Raum sich für welche Funktion am ehesten eignet. Dabei spielen die Helligkeit und die Maße eines Raumes eine wichtige Rolle. Ein dunkler Raum eignet sich eher als Schlafzimmer, während man sich den Wohnbereich eher lichtdurchflutet wünscht. Eine sorgsame Raumanalyse ist also der erste Schritt. Dabei sollte man sich auch vor Augen führen, ob ein oder mehrere Räume für verschiedene Bedürfnisse genutzt werden sollen, z.B. Wohnen und Arbeiten oder Kochen und Essen. Manchmal ist es sinnvoll, einen Grundriss des betreffenden Zimmers zu zeichnen, auf denen man die Möbel, die man zuvor auf Papier gezeichnet und ausgeschnitten hat, hin- und herschieben kann. Mit einer durchdachten Raumplanung lässt sich z.B. auch ein Arbeitsplatz im Wohnbereich unterbringen, ohne dass einem beim Betreten des Raumes gleich der PC ins Auge springt. Mit einem Paravent oder einem frei stehenden Regal kann man hier geschickt vorgehen. Mit einer anderen Wandfarbe oder einem abweichenden Bodenbelag lässt sich auch eine kleine "Arbeitsinsel" schaffen.
Besonders Räume mit geringer Quadratmeterzahl stellen einen manchmal vor schwierige Aufgaben. Sie verlangen Ideen und die Bereitschaft, sich zu beschränken, was die Anzahl der Möbel, die Fensterdekoration und die Wandfarben angeht. Hier können dezente Muster auf Möbelstoffen oder eine Tapete Wunder wirken. Bei einer kleinen Küche sollte man von einem Tisch Abstand nehmen und sich vielleicht lieber für einen Stehtresen entscheiden. Bei länglichen Zimmern, die sich oft schwierig möblieren lassen, hat sich der Trick bewährt, die längsten Wände am hellsten zu streichen. Stellt man auffällige Möbelstücke an die kurzen Wände, wirken diese breiter. Auch kann es gut aussehen, Kleinmöbel nicht an eine Wand, sondern quer im Raum zu platzieren.
Farben sind sehr wichtig in einem Raum und können seine Maße sowie seine Größe optisch beeinflussen. Meistens weiß man, wie man sich ein Zimmer wünscht, ob es anheimelnd oder großzügig, kühl oder warm in der Wirkung sein soll. Ein neutraler Farbton wie Weiß oder Beige lässt ausgefallene Möbel gut zur Geltung kommen, dunkle Wand- und Möbelfarben erzeugen ein Gefühl von Wärme. Nicht zuletzt entscheidet die passende Beleuchtung über die richtige Atmosphäre. Meistens benötigt man dafür Hintergrundlicht, Arbeitslicht und sogenanntes Akzentlicht, um einzelne Bereiche hervorzuheben. Die Gardinen, Rollos oder Jalousien an den Fenstern sollten dem Zimmer möglichst wenig Tageslicht rauben.
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