Wie behindertengerechte Möbel den Alltag erleichtern
Solange der Mensch nicht betroffen ist, denkt er auch nicht darüber nach, wie ein Behinderter alltägliche Tätigkeiten verrichten kann. Dabei gibt es bestimmte Hilfsmittel, die dies erleichtern.
Egal ob sie angeboren oder erworben ist, eine Behinderung erschwert dem Betroffenen den Alltag. Es gibt sehr viele Situationen, in denen die eigenen Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt werden können. Einige sind vorübergehend und mit anderen muss der Mensch sein ganzes restliches Leben verbringen. Jedoch macht eine Behinderung den Betreffenden nicht zu einem Menschen zweiter Klasse. Die meisten mit einem Handicap sind genauso belastbar wie Personen ohne. Behinderungen können sehr vielseitig und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. So kann derjenige vielleicht nur nicht sehr gut sehen oder ein Bein nicht mehr richtig bewegen. In heutigen Zeiten, wo Kriege und Naturkatastrophen beinahe zum täglichen Leben gehören, kann es zusätzlich schnell zum Verlust eines bestimmten Körperteils kommen. All diese Dinge erschweren das private und Berufsleben teilweise sehr.
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In solchen Fällen hilft es, wenn man die eigene Wohnung und den Arbeitsplatz möglichst behindertengerecht einrichten kann. Für diese Zwecke gibt es Firmen, die spezielle Möbel anfertigen. Diese Möbel passen sich den jeweiligen Umständen an. So braucht ein Blinder eine andere Einrichtung als ein Rollstuhlfahrer. Letzterer benötigt Schränke und Kommoden, die man gut im Sitzen erreicht. Ein Blinder kann auch normal große Schränke verwenden, nur schaffen hier eine unterschiedliche Oberfläche und eventuelle Beschriftungen in Blindenschrift die nötige Sicherheit. Auch sollten Möbel für Sehbehinderte keine scharfen Kanten aufweisen, damit sich der Betreffende nicht verletzt.
Für die unterschiedlichen Wohnräume, wie z. B. Küche und Bad, gibt es Vorrichtungen, die es dem Nutzer ermöglichen, den Waschtisch oder die Arbeitsfläche in der Höhe einzustellen. Auch erleichtert ein elektrischer Kleiderlift das Einsortieren der Wäsche. Die Küchengeräte, wie Herd und Kühlschrank, müssen speziell ausgerichtet sein, damit der Verbraucher auch an alles herankommt. Für gehbehinderte Eltern müssen das Kinderbett und der Wickeltisch ebenfalls höhenverstellbar sein. Außerdem ist es wichtig, dass die Wohnung und der Arbeitsplatz barrierefrei sind. Das heißt, dass es in diesem Bereich keine Stufen oder höhere Schwellen gibt, die ein Weiterkommen unmöglich machen. Der Arbeitsplatz in der Firma kann mit einem entsprechenden Schreibtisch oder z. B. mit einem Computer für Blindenschrift ausgestattet werden. Für Gehörlose gibt es z. B. eine spezielle Klingelanlage, die eine Vibration und ein Licht beinhaltet, welches, statt des Klingeltons, anzeigt, dass jemand an der Tür ist.
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