Wand streichen für einen neuen Look des Zimmers

Eine Wand streichen bedeutet nicht nur, die Wand zu färben. Um einen Raum farblich neu zu gestalten, gibt es einige Techniken, die spektakuläre Ergebnisse erreichen und auch einem Renovier-Anfänger gelingen.

 

Bevor man mit dem Wand streichen beginnt, sollte man sich über die Farbgestaltung Gedanken machen, denn Farben beeinflussen unsere Gefühle, Gedanken und Handlungen. Man unterscheidet zwischen warmen und kalten Farben: Warme Farben sind alle Gelb- und Rottöne, zu den kalten Farben gehören Blau- und Grüntöne. Warme Farbtöne erwecken den Eindruck einer höheren Raumtemperatur, wirken aufmunternd. Ein Raum in einem kalten Farbton erscheint kühler und größer, erfrischt und entspannt. Trotzdem sollte man beachten, dass manche Farben auch unerwünschte Wirkungen zeigen können. Ein roter Raum beispielsweise macht aggressiv, die Farbe sollte deshalb sparsam verwendet werden. Hat man die gewünschten Farben gewählt, steht dem Wand streichen kaum noch was im Wege. Jetzt muss man sich nur noch über die Gestaltungstechnik Gedanken machen.

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Die Schwammtechnik: Mit einem Naturschwamm werden verschiedene, aufeinander abgestimmte Farben nacheinander auf die Wand getupft. Die hellste Farbe sollte zuerst aufgetragen werden, der Farbauftrag wird mit den folgenden Farben reduziert. Mehr als drei Farben sollten nicht verwendet werden und jede Farbe sollte ohne Unterbrechung aufgetragen werden, um Trockenränder zu vermeiden. Die Wischtechnik hat die verwitterten Wände toskanischer Bauten als Vorbild. Demnach sind für diese Technik auch besonders warme, erdige Töne geeignet. Die 2 - 3 Farbschichten werden entweder mit Pinsel, Schwamm, Lappen oder Spachtel aufgetragen. Je nach Werkzeug unterscheidet sich das Ergebnis. Eine Alternative ist das Zugeben von Quarzsand in die erste Farbschicht, um eine starke Struktur der Wandoberfläche zu erreichen.

Bei der Wickeltechnik entstehen lebendige und plastische Muster, abhängig vom verwendeten Werkzeug. Um diese Technik anzuwenden, wickelt man Leder, fusselfreie Textilien oder Plastikfolie und rollt damit die Farbe auf die Wand. Je grober das gewählte Material ist, desto derber wirkt das Ergebnis. Eine etwas sauberere Angelegenheit sind die fertigen Rollen aus dem Fachhandel. Welche Technik man auch anwendet, sollte man vor Beginn der Arbeiten auf einem Stück Pappe üben, da spätere Ausbesserungen auf der Wand schwierig sind.

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