Möbel aus Italien: elegant, edel oder rustikal

Italien blickt auf eine lange Tradition des Einrichtens zurück. Möbel aus Italien stehen für die Philosophie, dass Gebrauchsgegenstände neben ihrer nützlichen Funktion auch eine ästhetische Komponente umfassen sollten.

 

Moderne Designermöbel aus italienischen Werkstätten sind von hochwertigen Materialien, einer guten Verarbeitung und sehr klaren Linien gekennzeichnet. Dadurch wirken sie als Einzelstück oder als komplette Einrichtung sehr edel und elegant. Sie brauchen viel Raum, um ihre Wirkung zu entfalten. Das ist bei den oft überladenden Stilmöbeln des Barock auch der Fall, bei denen zum Beispiel ein Schrank, der mit Blattgold verziert ist, seine gesamte Pracht präsentiert. Antike Möbel wie Tische mit Einlegearbeiten sowie Kommoden und Vitrinen, die auf schlanken Füßen stehen, werden heute in Handarbeit nachgebaut. So können sich Liebhaber der Möbel aus Italien eine originalgetreue Atmosphäre in ihren eigenen vier Wänden schaffen. Stilmöbel, die aus dem 17. bis 19. Jahrhundert stammen, haben ihr zeitloses Design bewahrt. Antiquitätensammler finden noch Truhen aus dem Zeitalter der Renaissance. Sie sind zwar aus einfachem Pappelholz gefertigt, aber dennoch sehr kostbar, da sie mit aufwendigen Malereien und vergoldeten Stuckauflagen verziert worden sind.

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Möbel aus Italien bieten eine große Palette an: Moderne Stilmöbel, rustikale Bauern- und Landhausmöbel aus der Toscana sind neben den typischen Eisenmöbeln zu finden. Wer seine Wohnung im mediterranen Stil einrichten möchte, kann auch zu Flecht- und Rattanmöbeln greifen. Kennzeichnend für Möbel aus Italien ist es, dass sie überwiegend in kleinen Handwerksbetrieben und nicht in großen Möbelfabriken hergestellt werden. Das bevorzugte Holz der Handwerker sind die dunklen Holzarten wie Nussbaum, Wurzelholz und Kirsche. Aus der Toscana stammt der Möbelstil Arte povera, was mit "arme Kunst" zu übersetzen ist. Normale Bürger konnten sich die üppigen Stilmöbel des Adels nicht leisten und fertigten im 17. und 18. Jahrhundert schlichte Möbel an, die zwar auf Schnörkel verzichteten, aber aus vorhandenem echten Holz gefertigt wurden. Die Tische, Stühle, Vitrinen oder Kommoden werden bis heute nachgebaut.

Eisenmöbel sind handgeschmiedet und gehören mit ihren sanften Schwüngen zu den Möbelstücken, die einem Raum eine eher verspielte Atmosphäre verleihen.

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