Ledermöbel pflegen garantiert eine lange Lebensdauer

Ledermöbel pflegen verlängert die Lebensdauer von teuren Lederüberzügen. Mit dem richtigen Mittel verlieren hochwertige Ledermöbel nicht an Farbintensität, und die Oberfläche bleibt lange geschmeidig.

 

Ledermöbel gibt es in unterschiedlichen Qualitäten. Mann unterscheidet Glattleder von Rauledern wie Nubuk oder Velours. Da die meisten Möbel einfarbig und oberflächengefärbt sind, ist die Pflege meist nicht sehr aufwendig. Ledermöbel pflegen bedeutet auch, das Verblassen zu vermeiden. Es empfiehlt sich, milde Reinigungsmittel je nach Nutzung alle drei bis sechs Monate zu verwenden. Hierfür sind im Handel spezielle Pflegemittel erhältlich, die das Leder geschmeidig machen und es dazu optimal vor Sonnenausbleichung und Abrieb schützen.

Auch bei Raulederarten wie Nubuk oder Velours empfiehlt sich eine regelmäßige Pflege. Die Oberfläche ist hier wegen ihrer offenen und samtigen Struktur empfindlicher als Glattleder. Rauleder werden mit der Zeit speckig, bleichen schneller aus und reagieren wesentlich empfindlicher auf Schmutz, der bleibende Flecken verursachen kann. Deshalb empfiehlt sich bei Rauleder eine regelmäßige Imprägnierung, bei starker Beanspruchung kann diese mehrmals im Jahr erfolgen. Möbel aus Rauleder, die schon älter und damit speckiger geworden sind, können mit speziellen Pflege-Sets gereinigt werden. Radierer, Schleifer und Bürsten reinigen das Leder und rauen seine Oberfläche auf. Auch Nassreiniger können Ledermöbel pflegen, doch sollte hiermit vorsichtig umgegangen werden, da die Feuchtigkeit oft zu Rändern und Kränzen führen kann.

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Bei stark beanspruchten Möbeln hilft spezielles Leder-Reinigungsbenzin, das dem Leder überschüssiges Fett entzieht und somit Glanzstellen wieder stumpfer macht. Auch spezielle Fett-Fleckensprays können Abhilfe schaffen - diese sind meist aber nur bei frischen Flecken wirklich zuverlässig. Auch Farbauffrischer können dem Ledermöbel helfen, wieder frisch auszusehen. Da Rauleder Farbe und sonstige Flüssigkeiten stark absorbiert, sollte der Kunde hier aber nicht zu sparsam mit der Farbe umgehen.

Gegen kleinere Kratzer und Risse hilft ein einfaches Farbspray, Lederkleber oder - sollten die Risse tiefer sein - spezielles Flüssigleder in der entsprechenden Farbe, das die beschädigten Stellen auffüllt und die Oberfläche des Leders wieder sichtbar glättet.

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