Lärchenholz – robustes Material aus heimischen Gefilden

Das Holz verschiedener Lärchenarten ist widerstandsfähig und robust. Das und die Tatsache, dass diese Holzart recht günstig zu erwerben ist, sind die Gründe dafür, dass die Lärche den Tropenhölzern oft vorgezogen wird.


Die Lärche, deren Gattung viele Arten umfasst, ist ein sommergrüner Baum, der auch in unseren Breiten gedeiht. Das Holz dieser Bäume wird in den letzten Jahren vermehrt für den Möbelbau und als Bauholz im Innen- wie Außenbereich verwendet. Da das Holz der Lärche sehr hart, widerstandsfähig und unempfindlich gegenüber Witterungsbedingungen oder auch Chemikalien ist, wird es dem im Verbau oft den Tropenhölzern vorgezogen.

Lärchenkernholz wird vor allem im Hausbau für Dachträger oder Deckenkonstruktionen verwendet. Im Außenbereich findet man es oft zu Haustüren oder zu Balkonbrüstungs- oder Terrassenbodenverkleidung. Im Innenbereich findet das Holz zum Beispiel als Parkettboden oder zum Bau von Möbeln Verwendung. Als Brennmaterial ist das Holz der Lärche nicht geeignet, denn es liefert nur wenig Verbrennungsenergie. Lärchenhölzer kommen auch dort zum Einsatz, wo es von Vorteil ist, ein Holz zu verarbeiten, welches auch ohne Imprägnierung beständig und zäh bleibt (zum Beispiel beim Bau von Weinfässern).