Komfort am stillen Örtchen - der richtige WC-Sitz

Kaum ein Rückzugsort ist privater als das Badezimmer. Umso mehr ist man geneigt, sich diese Ruhezone bequem und komfortabel einzurichten und auch beim WC-Sitz-Kauf nicht so sehr aufs Geld zu schauen.

 

Die Auswahl an WC-Brillen nimmt stetig zu. Da Badezimmer mittlerweile nicht nur als Funktions-, sondern als "echte" Wohnräume angesehen werden, wird auch deren Einrichtung immer detailverliebter. Zu einem stilvoll eingerichteten Bad gehört also auch der passende WC-Sitz. Gleiches gilt für eher verspielt oder jugendlich eingerichtete Badezimmer. So sind neben der klassischen Sanitärfarbe Weiß mittlerweile auch künstlerisch anmutende Klobrillen und -deckel erhältlich. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Wer einen Deckel in schrillen Farben sucht, wird ebenso fündig, wie derjenige, der einen WC-Sitz in Aquariums-Optik bevorzugt. Neben der individuellen Gestaltung spielt aber vor allem die Funktionalität eine Rolle.

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Eine WC-Brille soll schlichtweg den Kontakt zwischen der kalten Keramik und der Haut vermeiden und möglichst warm und weich sein. Die Spanne reicht von preisgünstigen Plastik- über teurere, lackierte Holzsitze bis hin zu gepolsterten Luxusvarianten. Welcher Sitz als gemütlich und angenehm empfunden wird, ist auch von der jeweiligen Person abhängig. Grundsätzlich sind die günstigeren Modelle aber eher in seltener genutzten Gäste-Toiletten anzutreffen.

Die Montage eines Sitzrings ist in der Regel denkbar einfach. Über Metallscharniere, die am hinteren Teil der Keramik befestigt werden, behält der Sitz seine Position bei und kann problemlos geöffnet und geschlossen werden. Die vielfach durch die Werbung erzeugte Angst, ein Toilettensitz sei ein Bakterienherd, an dem sich unzählige Krankheitserreger befänden, hat normalerweise keine echte Grundlage. Zwar sind im Sanitärbereich nachweislich Bakterien anzutreffen, diese sind aber zum einen weitaus ungefährlicher als dargestellt, und zum anderen treten sie an vielen Stellen im Haushalt auf, die auch nicht klinisch rein gehalten werden. Die glatten, gut abwaschbaren Materialien eines Toilettensitzes bilden überdies keinen optimalen Nährboden und bedürfen nur einer "alltäglichen" Hygiene. Gesondert dafür entwickelte Chemikalien, die viele Keime abtöten sollen, werden von vielen Medizinern sogar als kontraproduktiv angesehen, da sie lediglich zu Resistenzen der Krankheitserreger führten.

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