Kaminholz kaufen ist nicht nur in Baumärkten möglich

Wer sein Kaminholz kaufen muss, der sollte sich nicht nur in Baumärkten umsehen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann man beispielsweise sein Feuerholz selber schlagen oder in einem Forstbetrieb erwerben.

 

Die Lagerung von Kaminholz für Kamine in kleineren Wohneinheiten ist aufgrund der fehlenden Lagerkapazitäten oftmals nicht möglich. Folglich sollte man regelmäßig Kaminholz kaufen und auf die Lagerung verzichten. Dabei bietet sich der Einkauf in Baumärkten oder Zimmereien an, da diese oftmals schnell zu erreichen sind.

Wer aber durchaus über Lagerkapazitäten verfügt und ein wenig körperliche Arbeit nicht scheut, für den ist das Anfertigen von eigenem Feuerholz eine kostengünstige Alternative. Dabei ist es notwendig, dass sich ein geeignetes Waldstück in näherer Umgebung befindet. Dieses wird von einem Forstwirt verwaltet, der als Ansprechpartner gilt, wenn man Kaminholz kaufen möchte. Wenn in seinem sogenannten Revier Holzkapazitäten frei sind, so weist der Forstwirt jedem Interessenten gefälltes Holz zu. In der Regel werden durch Fachbetriebe die Holzbestände je nach Pflanzkultur so reduziert, dass ein optimales Wachstum der Bäume gewährleistet ist. Aber nicht alle gefällten Bäume werden als Nutzholz verwendet. Oftmals bleiben gefällte Bäume ohne weitere Nutzung. Diese können dann von Privatpersonen als Feuerholz verwendet werden. Natürlich ist dieses Holz nicht kostenfrei zu haben. Eine entsprechende Gebühr ist dafür beim zuständigen Forstwirt zu entrichten. Sollte man das Holz ohne entsprechende Genehmigung abtransportieren, macht man sich strafbar.

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Die gefällten Bäume findet man unbehandelt vor. Sie sind weder entästet noch in transportable Größen geschnitten. Folglich sollte der Käufer des Kaminholzes selber über eine Möglichkeit verfügen, die entsprechenden Sägemaßnahmen durchzuführen. Es ist aber ebenso möglich, einen Fachmann mit dem Zuschnitt zu beauftragen. Auch der Abtransport des Holzes obliegt dem Käufer des Kaminholzes. Dies kann nochmals mit zusätzlichen Kosten verbunden sein, wenn man eine Spedition damit beauftragt. Nachdem das Kaminholz angeliefert wurde, ist eine entsprechende Lagerung vorzunehmen. Der Lagerplatz sollte trocken und gut belüftet sein. Um eine erhöhte Abgasbildung beim Verbrennen des Kaminholzes zu verhindern, sollte das Kaminholz über mehrere Monate gelagert werden.

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