Ein französisches Bett und sein Schlafkomfort
Schaut man sich die Entwicklung der Bettenkonstruktion an, so wird immer mehr auf das althergebrachte Design verzichtet und sich ein französisches Bett mit all seinen Vorteilen angeschafft.
Es gibt nichts Schöneres, als bei aufkommender Müdigkeit ein Bett zu haben, in dem man sich entspannt zum Schlafen legen kann. In früheren Zeiten hatten diese Möbelstücke ausschließlich einen Rahmen, der in seiner Breite an eine Person angepasst war. Meist bestand er aus Holz und wurde durch angebrachte Füße etwas vom Boden erhöht, was eine gute Belüftung garantierte. Dieser Rahmen hatte an Kopf- und Fußende meist eine imposante, stabile Aufmachung. Innerhalb dieses Rahmens gab es dann einen Rost, der die Stabilität des Rahmens verstärkte und eine Halterung für die Matratze war. Auch Ehebetten wurden so erstellt und zusammengeschoben, was sich dann in späteren Jahren dahin gehend änderte, dass diese Betten gleich zusammengebaut und nur noch von einer Zwischenwand getrennt wurden.
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In Frankreich und im südlichen Teil Europas gibt es allerdings schon immer eine ganz andere Art dieser Schlafgelegenheiten. Die Betten sind generell breiter und auch Ehebetten werden nicht durch einen Rahmen getrennt – es gibt eine durchgehende Liegefläche. Selten wurden diese Betten in den nördlicheren Regionen genutzt. Vielleicht misstraute man ja der Stabilität. Doch mit dem Beginn der Kastenbetten, die rundherum fest auf dem Boden aufstehen und auch meist über einen Bettkasten verfügen, wurden nach und nach auch breitere Betten eingeführt. Ein französisches Bett hat ursprünglich eine Breite von 1,50 Metern. Ehebetten sind in etwa gleich, können jedoch eine Breite von bis zu 1,80 Meter erreichen. Dazu muss aber auch ein entsprechender Unterbau vorhanden sein, der jedoch nicht dazu führt, dass eine Trennung in der Liegefläche sichtbar wird. Es gibt auch bei dieser Breite eine einzige Matratze über die ganze Liegefläche.
Mittlerweile hat diese Bettenform ihren Siegeszug auch in die nördlicheren Regionen gehalten und besonders die jungen Leute besitzen, wenn es vom Platz her möglich ist, kaum noch Betten, die eine geringere Breite als 1,20 Meter haben. Die größeren Breiten verfügen aber trotzdem, je nach Geschmack, teilweise immer noch über zwei einzelne Matratzen. Ein französisches Bett wird allerdings auch bei Eheleuten immer beliebter.
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