Die Tradition der Chesterfield Sessel gibt es seit 1743
Chesterfield Sessel stehen für englisches Möbeldesign. Dieser Stil geht auf das Jahr 1773 zurück, als der 4. Earl of Chesterfield im Sterben lag und einem Besucher ein Sitzmöbel vermachte.
1773 lag Philip Dormer Stanhope als 4. Earl von Chesterfield in seinem Sterbebett und formulierte seine letzten Worte „Gebt dem Herrn Dayrolles einen Sessel!“ Seitdem gibt es den Chesterfield Sessel. Chesterfield beschreibt dabei einen Stil des englischen Möbeldesigns. Mr. Dayrolles protestierte zwar und wollte den Sessel nicht mitnehmen, doch der Diener des 4. Earls bestand darauf, und so musste Dayrolles mit einem vor seinen Bauch geklemmten Sessel das Haus verlassen. Dieser Sessel war also stilistisch der Vorgänger der heute berühmten und populären Chesterfield Sessel.
Heutzutage gibt es viele Händler, die Chesterfield Sessel und andere Möbelstücke im Chesterfield Stil anbieten. Wenn man sich solch eine Anschaffung leisten möchte, sollte man sich für den Kauf viel Zeit nehmen. Dabei empfiehlt es sich, die Originalstücke beim Händler akribisch zu begutachten und vor allem in Bezug auf Polstermöbel bereits daheim auszumessen, wie groß das Möbelstück sein darf. Auf dem Markt findet man sehr schöne Chesterfield Polstermöbel, dennoch trennt sich nach näherer Betrachtung auch hier die Spreu vom Weizen. So gibt es Sofas, die bereits nach sechs Monaten ihre zuvor schöne Optik einbüßen. Diese Enttäuschung kann man vermeiden, wenn man sich bereits im Vorfeld damit beschäftigt, wie gut die Qualität der Möbelstücke ist.
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Dahingehend ist besonders der Faktor Sitzkomfort zu beachten. Schließlich will man sich in erster Linie in einem Sessel wohlfühlen, wenn man ihn gekauft hat. Den Körpermaßen des Käufers müssen die Ausformung der Rückenlehne, die Höhe der Armlehnen sowie die Sitztiefe und -höhe entsprechen. Wählen kann man dann auch zwischen weichen und härteren Sitzkissen. Zudem muss man bei Polstermöbeln bezüglich der angegebenen Maße mit kleineren Abweichungen kalkulieren. Dies ist den unterschiedlichen Polstermaterialien und deren Verarbeitung geschuldet. Zum größten Teil definiert sich der unverwechselbare Charakter eines Chesterfields durch die Knöpfe. Falten bilden sich nämlich, wenn diese fest angezogen werden. Diese nennt man dann Cappitons. In der Arm- und Rückenlehne hat ein gut gelungener Chesterfield vier Reihen mit Knöpfen, die waagerecht tief liegen.
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