Die Tagesdecke, unsere Vorfahren haben sie geliebt.
Die Tagesdecke war lange Zeit in jedem gut geführten Haushalt zu finden. Es gehörte dazu, nach dem die Betten aufgeschüttelt waren, diese mit einer schönen Decke zu schützen, häufig von Oma handgestrickt oder gehäckelt.
Decken werden auf viele Arten benutzt, zum Wärmen, Schützen oder Verschönern. Es gibt die Bettdecke, Schmusedecke, Tagesdecke, Pferdedecke und viele mehr.
Die Bettdecke (Oberbett) wird je nach Jahreszeit in den meisten Haushalten ausgetauscht. Sie ist oft aus Federn, unterschieden werden in der Regel Sommer-, Winter- und Übergangsdecke. Für Allergiker gilt das Feder- oder Daunenbett als ungeeignet. Dies ist insofern nicht korrekt, als dass die Handhabung des Bettzeuges ausschlaggebend ist. Im Zeitalter von Waschmaschine und Trockner gibt es durchaus auch für Allergiker geeignete Daunen- und Federbetten, die man selbst waschen kann. Wichtig ist die ausreichende Lüftung, da Milben sich dabei kaum ansiedeln können. Aber auch die Alternativen zu Daune und Feder haben ihren Reiz. Hohl- oder Mikrofaserdecken können bei entsprechender Qualität den gleichen Wirkungsgrad haben, daneben gibt es Wildseide, Wolle, verschiedene Pflanzenfasern und vieles mehr.
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Fast jeder hatte in seiner Jugend eine Schmusedecke. Die Bekannteste dürfte aus einem Comic stammen, das vom 02. Oktober 1950 bis zum 13. Februar 2000 in USA und Europa erschien. In diesem trägt eine der Hauptfiguren immer seine Schmusedecke mit sich herum. Und mancher Erwachsene im 21sten Jahrhundert hat seine Decke aus der Kindheit auch heute noch auf dem Sofa liegen.
Die Tagesdecke ist ein Phänomen aus vergangenen Tagen. Es gab und gibt sie als Häckel-, Patchwork-, Strick-, Seiden- oder Baumwolldecke. Mit und ohne Blumen, gestreift, kariert, gemustert, ein- oder mehrfarbig, dick oder dünn, je nach Geschmack und Zeitgeist. In einem modernen Haushalt kaum noch zu sehen, ist sie trotzdem ein nie ganz aus der Mode gekommenes Relikt unserer Vorfahren. Mancher hat die Tagesdecke von Mutter oder Großmutter noch auf dem Speicher oder im Keller liegen und nutzt sie ab und an. In südeuropäischen Ländern wie Portugal kann man diese Decken auch in manchem Hotelzimmer bewundern. Aus hygienischer Sicht sollte man allerdings auf Tagedecken verzichten. Durch den Ausschluss von Licht und Luft am Bettzeug bieten sie Milben eine hervorragende Brutstätte.
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