Das passende Bett: Matratzen, Lattenroste, Gestelle
Beim Bettenkauf lohnt es sich, nicht nur auf den Preis zu achten. Am besten man testet selbst Gestelle und Matratzen. Lattenroste sollten den Körper immer bestmöglich unterstützen.
Die Wahl des richtigen Bettes ist von entscheidender Bedeutung, verbringen wir doch etwa ein Drittel unseres Lebens schlafend. Wer sich nachts nicht richtig erholen kann, dem fehlt tagsüber die nötige Energie, um leistungsfähig zu sein. Matratzen, Lattenroste und auch Bettwäsche sollten deshalb immer mit Bedacht ausgewählt werden, um den größtmöglichen Komfort zu bieten. Besonders große Menschen müssen oft zu Sonderanfertigungen greifen, da für sie viele Standard-Betten zu kurz sind. Aufgrund einer stetigen „Vergrößerung“ der Gesellschaft wurden mittlerweile auch Bettgestelle mit einer Länge von 2,20 Metern in vielen Geschäften ins Sortiment aufgenommen. Alles, was aber darüber liegt, muss gesondert angefertigt werden und ist zum Teil mit hohen Mehrkosten verbunden.
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Bei Matratzen unterscheidet man grundsätzlich Federkern-, Schaumstoff- und Latexmatratzen, die jeweils unterschiedliche Vorteile bieten. Teurere Federkernmatratzen mit verschiedenen Liegezonen bieten einen guten Liegekomfort, da die verschiedenen Körperstellen (Kopf, Nacken, Becken, Beine) ideal abgestützt werden. Gleiches trifft auf die noch anpassungsfähigeren Latex- und Schaumstoffmatratzen zu, die aber aufgrund ihres Materials weniger atmungsaktiv sind, was in wenigen Fällen zu Schimmelbildung führen kann. Insgesamt gilt, dass die Preisintensiven besser sind als die kostengünstigen Matratzen. Lattenroste sollten ebenfalls mit Bedacht ausgewählt werden, da sie nicht nur die Nachtruhe, sondern auch die Gesundheit beeinflussen können.
Liegt man längerfristig schlecht, können Rücken- und Haltungsschäden die Folge sein. Grundsätzlich sollten die Roste immer auf die jeweilige Matratze und diese wiederum auf die Person, die auf ihr liegt, abgestimmt sein. Denn neben der optimalen Lagerung des Körpers sorgen Lattenroste im Zusammenspiel mit den anderen Komponenten des Bettes für eine bestmögliche Luftzirkulation, um der bereits beschriebenen Schweiß- und damit Schimmelbildung vorzubeugen. Wer bereit ist, etwas mehr Geld auszugeben, greift heute auch gerne zu elektrisch verstellbaren Lattenrosten, die ein einfaches Anpassen ohne Körperkraft ermöglichen.
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