Alte Tapeten lassen sich oftmals nur schlecht ablösen

Alte Tapeten können sich auf den gesamten Wohnraum negativ auswirken. Möchte man sie entfernen, so gibt es einige Tricks, die sehr hilfreich sein können. Dazu gehört auch das Einweichen mit Spülmittellösung.

 

Alle paar Jahre entschließen sich Hauseigentümer oder auch Mieter für eine Renovierung ihrer Wohnräume. Hierbei werden alte Möbel ausrangiert, Fußböden erneuert und oftmals auch sogleich die Wandbekleidung verändert. Gerade Tapeten können einen Wohnraum so positiv beeinflussen, dass er in einem vollkommen neuen Licht erscheint. Wurde der Raum allerdings über längere Zeit nicht renoviert und die alten Tapeten sind durch Fette, Verschmutzungen oder auch durch Nikotinablagerungen stark verunreinigt, wirkt der Raum düster und oftmals sogar verdreckt. Besonders die negativen Auswirkungen von Nikotinablagerungen erkennt man schnell, indem man den einen oder anderen Wandbehang abnimmt.

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Tapezieren bereitet vielen Heimwerkern Freude. Doch bevor die neue Tapete angebracht werden kann, müssen erst einmal alle alten Tapetenbahnen abgezogen werden. Gerade dieser Bereich der Renovierung ist meistens mit einem anstrengenden und sehr zeitaufwendigen Arbeitsaufwand verbunden. Alte Tapeten lassen sich oftmals nur mit sehr viel Mühe von der Wand lösen, besonders dann, wenn mehrere Tapeten übereinander geklebt wurden. Gerade in älteren Häusern oder Wohnungen findet man solche übereinander geklebten Tapetenbahnen. Hat man jedoch Glück und es befindet sich nur eine Schicht moderner Vinyltapeten an der Wand, so lässt sich diese meistens sehr leicht ablösen. Viele dieser Vinyltapeten sind nämlich spaltbar und dadurch wird nur die Nutzschicht entfernt. Das darunterliegende Papierträgermaterial kann als Untergrund für die neue Wandtapete hängen bleiben.

Nicht spaltbare alte Tapeten oder auch schlechte Vinyltapeten sollten jedoch vollständig entfernt werden. Hierfür sollte man den Untergrund erst einmal mit einem spitzen Gegenstand anritzen oder aber mit einer Perforierwalze bearbeiten. Anschließend empfiehlt es sich, die alte Tapetenoberfläche mit einer warmen Seifen- oder Spülmittellösung einzuweichen. Hierfür fängt man am oberen Bereich an, damit das Wasser nach unten laufen kann. Ist die Lauge eingezogen, kann man die alten Tapeten mit einem Tapetenschaber oder einem Spachtel ablösen. Als besonders hilfreich gelten auch die auf Dampfbasis angebotenen Tapetenablösegeräte.

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