Alte Bauernmöbel: ihre Restauration und Pflege

Antike Bauernmöbel sind manchmal kleine Kunstwerke, die sehr teuer sind. Deshalb sollten sie regelmäßig gepflegt werden. Dabei sind jedoch ein paar Dinge zu beachten, um Fehler zu vermeiden.

 

Bauernmöbel, die bis zu Tausend Jahre alt sind, findet der Interessent heute nur noch sehr selten. Außerdem sind sie dann meist sehr teuer und finden nur in geräumigen Häusern den nötigen Platz. Jüngere antike Möbel sind ebenfalls sehr teuer, da sie aus hochwertigem Holz in Handarbeit gefertigt wurden. Diese Möbel sind oft mit kunstvollen Schnitzereien versehen und versprühen eine gewisse Eleganz und Romantik. Aus diesem Grund erfreuen sie sich auch heute noch großer Beliebtheit. Jedoch sind diese Möbel durch ihr hohes Alter oft sehr empfindlich und müssen restauriert sowie speziell gepflegt werden.

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Die Restauration dieser Möbelstücke kann nur von einem Fachmann übernommen werden, es sei denn, der Besitzer ist selber handwerklich sehr begabt. Meist müssen die Schnitzereien erneuert oder eine Tür entsprechend nachgebaut werden. Dazu braucht man in der Regel Schreiner, die sich auf Bauernmöbel spezialisiert haben. Die Verzierungen der einzelnen Möbelstücke sind meist das Markenzeichen des Erbauers und sehr detailgetreu. Der Nachbau erfordert ein hohes Maß an Geschicklichkeit. Außerdem benötigt der Restaurator das passende Holz. Die Beschaffung dessen kann sehr schwer sein, da einige Baumarten bereits sehr rar oder gar ausgestorben sind. Dies alles sind Gründe, warum auch die Restauration sehr langwierig und teuer werden kann.

Mit einer entsprechenden Pflege kann der Besitzer verhindern, dass es dazu kommen muss. Hier sei erst einmal gesagt: Wasser ist sehr schädlich für antike Bauernmöbel. Ein trockenes Tuch und die entsprechende Politur sollten das einzige sein, was zur Pflege benutzt wird. Hier kommt es außerdem darauf an, besonders vorsichtig vorzugehen, wenn die Verzierungen gereinigt werden sollen. Das tägliche Abstauben mit einem Staubwedel verhindert gröbere Verschmutzungen. Dann ist auch die Reinigung nicht so umfangreich. Die Politur sollte mindestens einmal im Monat aufgetragen werden. Dadurch wird das Holz gepflegt und imprägniert. Holz arbeitet, auch wenn der Baum schon lange tot ist. Deshalb sollte man Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit vermeiden, da sich dann das Holz verzieht und der Schrank nicht mehr genutzt werden kann. Dies kann man oft beobachten, wenn man in sehr alten Gebäuden einen Holzschrank aufstellt. Diese Häuser sind vor der Sanierung meist nicht genügend isoliert und darum sehr feucht.

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