Glamour in Grün
Stella McCartney, Irina Lazareanu oder Christian LaCroix: Die Mode-Branche macht auf Bio
Bei Stella McCartney grünt es schon lange.Inzwischen hat die grüne Welle aber auch andere Fashion-Designer mitgerissen: Christian LaCroix, Katherine Hamnett und Luella Jackson, sie alle setzen auf Grün.
Gemeint ist kein Farb-Trend, den die Couturiers (mal wieder) von den Laufstegen herabdiktieren – "Grün" als Lebenshaltung ist das Stichwort.
Diese Bewegung ist selbstverständlich nicht neu: In den Supermärkten hält der Öko-Boom schon seit Jahren Einzug.
Aber Öko und Mode? Das wollte bisher nicht zusammen passen.
Bis die Fashion-Welt im vergangenen Jahr mit einem modischen und ökologisch korrekten Jute-Beutel bekehrt wurde.
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„I am not a plastic bag“ baumelte über Monate an den Armen hipper VIPs und die Ökobewegung war ihr Modemuffel-Image los.
Schicke Internetseiten wie www.treehugger.com, www.utopia.de oder www.ivyworld.de beweisen, dass Ökos längst keine drögen Latschenträger in unförmigen Wollpullovern mehr sind.
LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainibility) steht für Ökobewusstsein, aber bitteschön mit ästhetischem Anspruch.
Immer mehr Fashion-Designer kommen diesem Bedürfnis nach und entwerfen Kollektionen, die ökologisch korrekt und trotzdem High-Fashion sind.
Bei H&M gibt es inzwischen Produkte aus 100% Bio-Baumwolle.
Organisationen wie die Environmental Justice Foundation (EJF) kämpfen zusätzlich gegen die Ausbeutung in der Baumwollindustrie und haben die Mode-Branche auf ihrer Seite: Im Rahmen der Kampagne „Pick your cotton carefully“ verkauft die EJF T-Shirts der Designer Chistian LaCroix und Luella Jackson, Models wie Irina Lazaeranu und Lily Cole haben mit den Entwürfen posiert.
