Nie war diese Frage so leicht zu beantworten wie heute. Wir stellen Ihnen hier die Ideen der einfallsreichsten Schuhdesigner der Welt vor. So unterschiedlich die PUMPS auch sind, für alle (und Sie) gilt: Es geht aufwärts
Dieser Herr versteht was von Kurven. Sein Markenzeichen ist der wellenförmig geschwungene Keilabsatz. Auch beim Gebrauch von Materialien zeigt sich der Brite abenteuerlustig: Schlangenhaut und Metallic-Optiken treffen auf buntes Veloursleder. Und Terry de Havilland hat ein Gespür für den guten Ton: Das clitter-clatter von High Heels sei Musik in seinen Ohren. www.terrydehavilland.com
Wenn sich ein Architekt und ein Schuhdesigner zusammentun, kann das Ergebnis nur außergewöhnlich werden. Rem D Koolhaas (Neffe von Rem Koolhaas) und Galahad Clark verarbeiten Materialien wie Kunststoff und Nylon-Canvas und verfeinern das Schuhwerk mit hochwertigem Leder. Im Herbst wird das Londoner Label die Kollektion um Accessoires erweitern. www.unitednude.com
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Klingt wie der Name einer Rockband, die man kennen sollte, sind aber High Heels, mit denen man über sich hinauswächst, nicht nur optisch. Entworfen werden die Lederpumps mit Schleifen und Lackapplikationen von Kari Sigerson und Miranda Morrison. In Deutschland ist das Label noch unbekannt, in New York ist Sigerson Morrison schon top of the pop. www.sigersonmorrison.com
„Wenn ich jemanden ansehe und dessen Schuhe sind unpassend, ist der Gesamteindruck für mich ruiniert.“ Als ehemaliger Chefdesigner der Accessoirelinie bei Versace und neuer Creative Director von Bally weiß Brian Atwood, wie er das Bild geraderückt: Seit 2001 entwirft er für sein eigenes Accessoirelabel Taschen und Schuhe in feminin-dynamischem Design. www.brianatwood.com>
Jede Revolution beginnt auf der Straße. Das britische Traditionshaus Mulberry verlässt im kommenden Herbst alte Wege: Mit dem Input von Londons Schuhtalent Jonathan Kelsey bringt Mulberry im September seine erste Schuhlinie heraus. Fünf verschiedene Modelle in den Farben Grau, Pflaume und Kaffee sind ein großer Schritt in die Zukunft. www.jonathankelsey.com
Wären die Schuhe von Nicholas Kirkwood Häuser, man würde sie nicht mehr verlassen wollen. Der Vergleich hinkt nur wenig, denn Kirkwood holt sich seine Ideen vor allem aus der Welt der Architektur. Klare Strukturen einerseits und kühne Formen bei Absatz und Schuhspitze andererseits lassen Beine swingen – und das Auge tanzt mit: Die Farbpalette für die Herbst/Winter-Kollektion ist nicht weniger als von einer Pfauenfeder inspiriert. www.nicholaskirkwood.com
Er ist jetzt auch Experte in Liebesdingen: Mit seiner Herbst/Winter-Kollektion geht Gil Carvalho der intimen Beziehung, die Frauen zu ihren Schuhen haben, auf den Grund. Am Ende seiner Analysen stehen Stilettos, offene Ankle-Boots und Peeptoes in geometrischem Design – und wir sagen: Wo steht denn das geschrieben, du darfst nur ein Paar lieben? www.gilcarvalho.com
„Apprentice“ heißt die Kollektion des Ehepaars Jonathan Levien und Nipa Doshi, das als Designpaar Doshi Levien Frauen verzückt: Der große Meister Lobb führte die beiden in die Kunst des Schuhhandwerks ein, und sie selbst gaben eine Prise Londoner Chic dazu. Das Ergebnis: Ankle-Boots und Schnürschuhe im strengen Dandy-Stil. Zum Ausgehen und Niederknien. www.doshilevien.com
So bunt wie der Karneval in Rio. Doch die brasilianische Schuhmarke Melissa nur auf dieses Merkmal zu beschränken, wäre schwarz-weiß gedacht. Plateau und Peeptoe zeichnen sich aus durch einen modernen Retrostil – und zwar in Plastik, dem Lieblingsmaterial des Labels. In der kommenden Saison arbeiten Melissa und Vivienne Westwood zusammen. Ein Gewinn. www.melissaplasticdreams.com