USA: Karte und Beschreibung einer gewaltigen Nation
Die Landkarte der USA zeigt ein riesiges Gebiet zwischen zwei Weltmeeren. Der Westen ist eher trocken und durch die Höhenzüge der Rocks Mountains geprägt, der Osten fällt bis zum Atlantischen Ozean auf Meereshöhe ab.
Die USA bezeichnet ein Konglomerat einiger Dutzend Länder, die sich zu einer Staatenvereinigung zusammengeschlossen haben. Die gesamte Nordgrenze wird von Kanada gebildet, im Süden liegt Mexiko und der Golf von Mexiko. Durch die gewaltigen Höhenzüge der Rocky Mountains, die das Gebiet der USA über die ganze Länge von Norden bis Süden hin durchziehen, wird das Land zweigeteilt. Die Rocky Mountains bilden nicht nur eine natürliche Wasserscheide, denn alle großen Flüsse entspringen hier, sondern auch eine Wetterscheide. Westlich des Gebirgsmassivs ist das Land eher trocken und von einigen Wüsten geprägt. Östlich davon fällt das Land bis zum weit entfernten Atlantischen Ozean hin eher sanft ab, die großen Flüsse wie der Missouri durchziehen als nährstoffreiche Lebensadern die Hochebene und darauf die zentrale Tiefebene. Das im Norden Kanadas gelegene Land Alaska gehört politisch gesehen ebenfalls zu den USA, ebenso wie die Inseln von Hawaii vor der Westküste, obwohl beide Gebiete geografisch nicht mit dem Mutterland verbunden sind.
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Die höchste Bevölkerungsdichte befindet sich in den Küstenregionen, dort leben die meisten der amerikanischen Bewohner. Da sich die unterschiedlichsten Kulturen zu einer Zivilisation erst zusammenschließen mussten, gab es bis ins vorletzte Jahrhundert hinein immer wieder Bürgerkriege, von den die größten zwischen den Nord- und den Südstaaten ausgefochten wurden. Trotzdem waren die USA damals und sind es heute noch, eines der wichtigsten Einwanderungsländer der Erde. Als drittgrößtes Land liegt noch viel freies Land in der Mitte des Kontinents und zahlreiche Exilanten, auch aus Europa, finden immer wieder den Weg in die USA. Hilfreich ist es, wenn die Landesprache wenigstens im Ansatz gesprochen werden kann. Obwohl es zahlreiche deutsche Enklaven gibt, reisen die meisten Auswanderer doch eher in die kanadische Wildnis oder an die sonnenreiche Westküste. Durch die großen Entfernungen ist das Flugzeug das wichtigste Verkehrsmittel. Es gibt transkontinentale Eisenbahnen, die aber hauptsächlich für den Güterverkehr genutzt werden.
Die Landkarte der USA weist noch eine Besonderheit auf: Die meisten Grenzverläufe sind schnurgerade und scheinen nicht, wie in Europa beispielsweise, normal gewachsenen Grenzen zu folgen. Dies hat seinen Ursprung in den damaligen Claims, die immer mit geraden Grenzen vergeben wurden. Wollte ein Farmer ein Stück Land sein eigen nennen, dann wurde eine gerade Linie gezogen. Auch sind diese Grenzen, gemessen an den europäischen Grenzlinien, doch eher neueren Ursprungs. Die vielen unterschiedlichen Kulturen haben einen großen Einfluss auf die gesamte Kulturlandschaft der USA. Nicht nur die Ureinwohner, die Indianer, haben einen Großteil davon geprägt, sondern auch die Millionen von Einwanderern, die seit mehreren Hundert Jahren ihre sozialen und kulturellen Hintergründe mitgebracht haben. Eine einheitliche amerikanische Kultur hat sich erst seit der Verbreitung von Massenmedien herausgefiltert. Trotzdem gibt es immer noch Gebiete, in denen eine spezielle Kultur vorherrscht, etwa "Chinatowns" oder "little Italys".
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