Karibisches Urlaubsparadies: Niederländische Antillen
Die Inselgruppe mit dem Namen Niederländische Antillen lockt Jahr für Jahr zahlreiche Urlauber an. Touristenmagneten sind dabei die traumhaften weißen Sandstrände und das türkisblaue Meer.
Niederländische Antillen – allein schon der Name weckt bei vielen Menschen das Fernweh. Die Inselgruppe in der Karibik ist zu Recht ein beliebtes Reiseziel. Die feinen, weißen Sandstrände und das klare, türkisblaue Meer laden den Urlauber zum Entspannen wie im Bilderbuch ein. Manch einer, der dort seinen Urlaub verbracht hat, konnte es kaum glauben, dass die Fotos in den Reiseprospekten tatsächlich nicht geschönt waren. Im Gegenteil: Fotos können der Schönheit der Landschaft gar nicht gerecht werden.
Fünf Inseln bilden gemeinsam die Gruppe, die unter dem Namen Niederländische Antillen zum Königreich der Niederlande gehört. Bis Ende 1985 gehörte noch eine sechste Insel dazu, Aruba, die seitdem aber ein separates Gebiet darstellt, das aber nach wie vor zum niederländischen Königreich gehört. Den Namen Aruba hat wohl jeder schon einmal gehört, aber auch die anderen fünf Inseln tragen teilweise sehr bekannte Namen. Der Bekannteste: Curacao. Was die meisten wohl als quietschblaues Mixgetränk kennen, ist der Name einer der fünf Antilleninseln, die unter anderem für ihre farbenprächtige Unterwasserwelt bekannt ist. Auch die Inseln Bonaire, Saba, Sint Eustatius und Sint Maarten haben Tauchern und solchen, die es werden wollen, viel zu bieten.
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Neben den fünf bewohnten Inseln gehören noch weitere kleine und unbewohnte Inselchen zur Gruppe Niederländische Antillen. Für Taucher und Naturliebhaber stellen sie ein wahrhaft paradiesisches Urlaubsrevier dar, und tatsächlich lebt die gesamte Inselgruppe, die in der Verwaltung weitgehend unabhängig von den Niederlanden agiert, hauptsächlich vom Tourismus. Niederländisch ist zwar eine der Amtssprachen auf den Inseln, doch kommen Urlauber überall auch mit Englisch gut zurecht – der zweiten Amtssprache.
Übrigens gehört von der Insel Sint Maarten nur der südliche Teil zu den Niederlanden. Der nördliche Teil ist französisches Territorium. Eine solche Teilung einer Insel zwischen zwei Staaten ist gar nicht so selten, wie man annehmen könnte. Sogar in Deutschland gibt es dieses Phänomen: Ein Teil der Ostseeinsel Usedom gehört nämlich zu Polen. Andere bekannte Beispiele sind etwa Irland oder Zypern.
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