Griechische Inseln: Der Perlenschatz im Mittelmeer
Europa ist ein Kontinent der Jahreszeiten und dennoch kennt man in Griechenland keinen Herbst. Denn griechische Inseln bieten, was wir ab September vermissen: warmes Wasser an schönen Stränden und ein angenehmes Klima.
Griechenland hält mit 9841 Inseln den Rekord in Europa. Kein Land hat so viele Inseln, die zudem noch solche Kontraste zeigen. Palea Kameni zum Beispiel ist eine der kleinsten Inseln und mit nur einem einzigen Einwohner besiedelt. Die größte Insel und mit ca. 600.000 Einwohnern dagegen ist Kreta. Dazwischen liegen Inseln, die sämtliche Facetten aufweisen, die man sich nur vorstellen kann. Griechische Inseln sind das, was wir auf der ganzen Welt suchen: Ein Perlenschatz im Meer. Jede einzelne Insel hat ihre Besonderheiten und zeigt die Vielfalt der griechischen Kultur und Landschaft.
Im östlichen Mittelmeer gelegen ist Griechenland ein Land der seltsamen Verhältnisse. Nicht nur, dass auf eine Gesamtfläche von 131.957 km² über 13.000 km Küste entfällt – Griechenland hat trotz seines See-Charakters über zwei Drittel Gebirge und zählt als Gebirgsland.
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Und trotzdem fallen bei diesen Verhältnissen die zahlreichen Inseln nicht weg. Manche von ihnen sind grün und wasserreich, bieten sich für Badeurlaube und Wandertouren an. Andere dagegen sind so karg und trocken, dass sie mit Wasser versorgt werden müssen. Es gibt ruhige und idyllische Inseln. Und Inseln, die Mallorca als Königin der Partyinseln starke Konkurrenz machen. Für jeden Urlauber ist also etwas dabei.
Alle Inseln können mit einem Schiff erreicht werden. Nur die größten können auch direkt mit dem Flugzeug angesteuert werden.
Bekannte griechische Inseln sind zum Beispiel Kreta, Rhodos, Mykonos, Corfu oder Kos. Sie haben sich der schnelllebigen und internationalen Tourismusbranche angepasst und bieten alles, was ein Urlauber von einem Inselurlaub nur erwarten darf: Wassersport, die berühmten weißen Dörfer, Kultur und Kunst.
Die optimale Reisezeit sollte sich den Klimagegebenheiten und der Region, in die man reisen möchte, anpassen. So ist es in der Sommerzeit vielerorts sehr heiß – vor allem in Athen und auf Kreta. Reist man dagegen eher zu Sommerbeginn, also im Mai oder Juni, dann kann man noch den blühenden Frühling sehen und es ist noch nicht so überfüllt. Außerdem hat das Meer um die südlichen Inseln dann eine perfekte Temperatur ab 19°C.
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