Eine Ackerfläche kaufen kann durchaus sinnvoll sein

Wenn Krisenzeiten kommen, ist es von großem Nutzen, über landwirtschaftliche Flächen zu verfügen, denn auf diese Weise ist ein Grundstock für die eigene Versorgung vorhanden. Ackerfläche kaufen ist darum immer ratsam.


Wer Land sucht, will in den wenigsten Fällen Ackerfläche kaufen. Meist geht es dabei um Bauland oder Grundstücke für die Wochenend- bzw. Freizeitgestaltung. Dafür muss man oft viel Geld zahlen, denn je nach Gebiet und Infrastruktur können sehr hohe Preise verlangt werden. Dagegen ist die Summe für Ackerland kaum nennenswert. Da Ackerland jedoch meist großflächig verkauft wird, kann damit durchaus ein hoher Erlös erzielt werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei jedoch, ob es sich um Bauerwartungsland handelt. Ist das der Fall, wird es sich auch beim Preis bemerkbar machen.

Wer Ackerfläche kaufen will, um anschließend eine Art Freizeitgelände daraus zu machen, sollte sich jedoch zuvor unbedingt über die Nutzung des Geländes erkundigen, denn in vielen Fällen ist nur eine ausschließliche landwirtschaftliche Bebauung erlaubt. Wenn diese Bedingungen vorgegeben sind, darf auch kein Zelt aufgestellt werden. “Ausschließlich für landwirtschaftliche Zwecke” ist dann zu lesen, was in dem Fall auch bindend ist. Allerdings gibt es auch hier hin und wieder Ausnahmen. Wer nicht vor Ort wohnt, sollte bei einem Kauf jedoch darauf achten, dass Wasser, in welcher Form auch immer, zur Begießung der Saat vorhanden ist.

Für Krisenzeiten ist der Kauf von Ackerflächen durchaus sinnvoll. Das schafft eine Grundvoraussetzung für die eigene Versorgung mit Nahrungsmitteln in schlechten Zeiten. Die Bevölkerung in der westlichen Welt ist durch den vorhandenen hohen Lebensstandard nicht mehr auf solche Zeiten eingestellt, was ein schweres Defizit sein kann. Sollte eine Weltwirtschaftskrise einen starken Zusammenbruch verursachen, kann der Besitz einer eigenen Ackerfläche von großem Vorteil sein.

Wie überall, fällt auch beim Kauf von landwirtschaftlicher Nutzfläche Grunderwerbsteuer an, die dem Kaufpreis angemessen an das Finanzamt zu zahlen ist. Selbstverständlich muss die ganze Transaktion notariell beglaubigt werden, was dem Kaufpreis entsprechende Kosten verursacht. Ist ein Makler in das Geschäft involviert, sind seine Gebühren ebenfalls vom Käufer zu zahlen. Auch wenn ein Mietkauf vereinbart wurde, ist das im Vertrag aufzuführen und von einem Notar zu beglaubigen.