Nicht nur für Profis: das Drehmomentschlüssel-Set
Nur wenige Menschen haben ein Drehmomentschlüssel-Set in der Werkzeugkiste. Für das Lösen und Festziehen von Radmuttern eignen sich Drehmomentschlüssel jedoch sehr und erleichtern die Arbeit maßgeblich.
Einen Drehmomentschlüssel findet man nicht in jeder privaten Werkzeugkiste. Wer nur die Heizung entlüftet, vielleicht mal eine Glühbirne wechselt oder einzelne Löcher bohrt, braucht so anspruchsvolles Werkzeug nicht. Selbst wer ein einfaches handwerkliches Hobby betreibt, kann darauf verzichten. Nur wenn es um die Arbeit mit Maschinen geht, dann sind diese Schlüssel unverzichtbar. Schrauben, die dort verwendet werden, dürfen weder zu locker noch zu fest angezogen sein. Den richtigen Sitz gewährleistet einzig ein Drehmomentschlüssel. In der Maschinenbauindustrie werden dazu elektronische Drehmomentschlüssel verwendet, die den richtigen Drehmoment exakt bemessen können. Hat die Schraube den richtigen Sitz, ertönt ein Signal, um den Schraubvorgang zu unterbrechen.
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Wer an seinem Moped oder Auto selbst Hand anlegen und schrauben möchte, braucht gutes Werkzeug. Will man sich zum Beispiel ein Fahrrad selbst zusammenbauen und legt Wert auf besonders hochwertige Komponenten, wird man auch hierzu einen Drehmomentschlüssel benutzen. Mit einem Drehmomentschlüssel-Set hat man einen wichtigen Teil der Werkstattausrüstung erworben, denn diese Schlüssel werden beim sogenannten „Auto-Schrauben“ oft gebraucht. Nur selten wird heutzutage noch mit einfachen Schraubenschlüsseln oder gar Schraubenziehern hantiert. Mit einem Drehmomentschlüssel geht die Arbeit viel einfacher und effektiver vonstatten. Es gibt sie natürlich in verschiedenen Größen, sodass sich der Kauf von einem Drehmomentschlüssel-Set wirklich lohnt. Einzeln nachgekauft sind die Teile viel teurer.
Im privaten Bereich wird in der Regel mit mechanischen Drehmomentschlüsseln gearbeitet. Ihr häufigstes Einsatzgebiet ist das das Lösen und Anziehen der Radmuttern beim Reifenwechsel. So werden die Muttern gleichmäßig angezogen, sitzen weder zu locker, noch zu fest. Bei zu locker oder ungleichmäßig angezogenen Muttern kann es tatsächlich dazu kommen, dass man ein Rad verliert. Und das bietet wiederum ein großes Unfallpotenzial. Nicht ohne Grund wird selbst bei professionell aufgezogenen Rädern darum gebeten, die Muttern nach einer bestimmten Fahrzeit noch einmal auf ihren festen Sitz zu kontrollieren.
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