Leisehäcksler erfreuen sich großer Beliebtheit

Egal, ob es um Autos, Akten oder Gartenabfälle geht – in vielen Fällen werden die Reste geschreddert und so zerkleinert. Unter den verschiedenen Technologien setzen sich Leisehäcksler immer mehr durch.

 

Eigentlich ist das Funktionsprinzip eines Schredders, dessen Name aus dem englischen Sprachgebrauch übernommen wurde, vergleichsweise einfach. Angetrieben von einem leistungsstarken Verbrennungs- oder auch Elektromotor sorgt ein sogenanntes Mahlwerk dafür, dass die Materialien, mit denen der Schredder – im Deutschen oft auch als Häcksler bezeichnet – gefüllt wird, in handliche Stücke zerkleinert werden. Akten oder Autoabfälle können dabei genauso geschreddert werden wie Gartenabfälle. Für diesen Zweck besitzen auch viele Privathaushalte einen Schredder, um Holzabfälle oder den Heckenschnitt zu zerkleinern und die geschredderten Abfälle als Rindenmulch, Dünger, Schutz für Blumen oder als Material für den Kompost zu verwenden. Oder einfach nur, um ihre Müllmenge zu verringern. Je nach Art und Menge der anfallenden Abfälle gibt es verschiedene technische Ausführungen. Die Unterschiede liegen dabei im sogenannten „Schneidwerk“, das entweder mit Messern oder Walzen funktioniert oder als Wendelschneidwerk bekannt ist.

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Das Schneidwerk ist das Herzstück eines Häckslers, sorgt es doch dafür, dass die Materialien im Schredder durch Zerschneiden, Zermahlen oder Zerreißen in viele kleine Teile aufgelöst werden. Die älteste Variante des Schneidwerks ist dabei das Messerschneidwerk. Der Häcksler ist damit zwar billig und schnell, gleichzeitig aber auch sehr laut und anfällig für Verstopfungen, sodass die Arbeit immer wieder unterbrochen werden muss. Aus diesem Grund erfreuen sich auch sogenannte Leisehäcksler mittlerweile großer Beliebtheit. Ein Leisehäcksler zerkleinert die Materialien nämlich nicht mit Messern, sondern mit Walzen. Da die Materialien beim Leisehäcksler selbstständig eingezogen werden, ist dieser zwar langsamer und etwas teurer, gleichzeitig ist er aber auch wesentlich leiser, kraftvoller und robuster. Auch Verstopfungen kommen bei einem solchen Gerät deutlich seltener vor.

Die dritte Variante der Häcksler für den Privatgebrauch arbeitet mit einem Wendelschneidwerk. Ähnlich wie ein Walzenschneidwerk ist es sehr kraftvoll und leise, gleichzeitig aber teuer und anfällig für Beschädigungen.

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