Gesunde Ernährung verspricht Hilfe bei Verstopfung

Dauerhafte Hilfe bei Verstopfung bietet eine Ernährungsumstellung. Eine Darmreinigung ist der erste Anstoß zur Verbesserung von chronischer Verstopfung. Der zweite Schritt ist Erhöhung von Ballaststoffen und Vitaminen.

 

Verstopfung ist mittlerweile ein Volksleiden. Wir sitzen zu viel und laufen zu wenig. Bewegung aktiviert auch immer die Bauchmuskeln. Sitzen wir den ganzen Tag nur am Schreibtisch, im Auto und auf der Couch, hat unser Bauch zu wenig Bewegung und die Peristaltik lässt nach. Verstopfung kann die Folge sein. Kommt dazu noch eine ballaststoffarme Ernährung, kann sich die Verstopfung manifestieren. Schnell in der Früh zur Arbeit hetzen, Frühstück, wenn überhaupt, nur kurz im Gehen, mittags Fast Food mit hohem Fleischanteil und abends Schokolade – das ist Höchstbelastung für unseren Darm. Stellt man die Ernährung um auf ballaststoffreiche Kost, kann die Peristaltik des Darms wieder angeregt werden. Ballaststoffreich sind Obst und Gemüse. Hier ist besonders der Apfel zu erwähnen, der außerdem leicht abführend wirkt. Der englische Spruch „Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern“ scheint durchaus seine Berechtigung zu haben. Kürbis und Gurke sowie Wacholderbeeren werden in der Volksmedizin als sanfte Abführmittel benutzt. In schwierigen Fällen haben unsere Großeltern noch zum berühmt-berüchtigten Rizinusöl gegriffen. Als Geheimtipp gilt auch ein doppelt starker Espresso.

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Aber auch im Vollkornbrot und in Vollkorn-Getreideprodukten sind viele Ballaststoffe enthalten, die dem Darm helfen, sich zu reinigen. Beim Müsli kommen zahlreiche gute Komponenten zusammen. Früchte und Nüsse bieten Nährstoffe und Ballaststoffe. Das geschrotete Getreide bindet Gift- und Schlackenstoffe und reinigt damit den Körper. Am besten eignet sich dafür morgens ein gekochter Getreidebrei aus Hirse, Dinkel, Gerste oder Großmutters guter Haferbrei.

Hilfe bei Verstopfung versprechen auch einige chemische Präparate. Hier besteht die Gefahr, dass bei längerer Einnahme eine Abhängigkeit entsteht. Der Darm gewöhnt sich an den Reiz von außen und reagiert nur noch bei chemischem Reiz. Daher sollte ein Abführmittel wirklich nur als Erste Hilfe bei Verstopfung genutzt werden. Das Beste bei Verstopfung ist nach wie vor Sport und Bewegung. Der gesamte Stoffwechsel wird auf Touren gebracht und das wirkt sich auch auf die Verdauung aus.

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