Für Fenster Dreifachverglasung einzubauen, ist sinnvoll
In Zeiten steigender Energiepreise sind Maßnahmen zur Energieersparnis bei Mietern und Hauseigentümern höchst willkommen. Mit der Fenster Dreifachverglasung kann man hier eine Quelle großen Wärmeverlustes beseitigen.
Lässt man, wie heute für die Ausstellung eines Energiepasses nötig, von einem Haus eine Wärmebildfotografie machen, wird sofort deutlich: Die Fenster stellen im Allgemeinen die größten Kältebrücken des Gebäudes dar. Dies ist umso stärker der Fall, je älter sie sind. Bei Einfachverglasungen wird die Umgebung ausgiebig mitgeheizt und auch doppelt verglaste Fenster sind alles andere als wärmedicht. Dies ist auch anhand des sogenannten U-Wertes erkennbar, der die Wärmedurchlässigkeit eines Bauteiles pro Fläche angibt. Bei einfach verglasten Fenstern ist dieser U-Wert rund siebenmal und bei Doppelverglasung etwa fünfmal so groß wie bei einer Fenster Dreifachverglasung - ein Maß für das gewaltige Einsparpotenzial an dieser Stelle.
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Da die verschärfte Energieeinsparverordnung von 2002 eine Energiereduktion von 30 Prozent für Neubauten vorschreibt, ist der Einbau ausreichend isolierter Fenster geradezu ein Muss. Die höheren Anschaffungskosten für eine Fenster Dreifachverglasung amortisieren sich dabei zum Glück relativ schnell, sodass sie wohl bald zum Standard gehören wird. Doch auch in bereits bestehenden Gebäuden macht es Sinn, ältere Fenster gegen eine besser wärmedämmende Variante auszutauschen. Dies stellt eine der schnell zu realisierenden Energiesparmaßnahmen dar, die mit weitaus weniger Aufwand und Dreck vonstattengeht als beispielsweise die nachträgliche Dämmung der Wände. Lässt man den Wechsel zudem noch von einem Fachbetrieb durchführen, halten sich auch die hinterher notwendigen Putz- und Tapezierarbeiten in Grenzen.
Das Funktionsprinzip der Fenster Dreifachverglasung ist dabei eigentlich ganz einfach: Zwischen den drei Scheiben befindet sich keine Luft, sondern ein Edelgas (Neon oder Argon), welches eine weitaus geringere Wärmeleitfähigkeit als Luft aufweist. Es entsteht also sozusagen eine Barriere, die die Wärme nicht so ohne Weiteres überwinden kann. Zusätzlich sind zwei Scheiben noch mit einer metallischen Beschichtung versehen, welche langwellige Wärmestrahlen aus dem Inneren des Raumes reflektiert. So bleibt die Wärme drinnen und entweicht nicht nach draußen, was zugleich die Umwelt und den Geldbeutel schont.
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