Eine Carport-Konstruktion ist aufwendiger als man denkt

Möchte man ein Carport bauen, so gibt es diverse Punkte, die unbedingt beachtet werden müssen. Die Carport-Konstruktion soll immerhin jeder Belastung standhalten und darunter befindliche Personen nicht gefährden.


Kaum ein technisches Hilfsmittel ist den Deutschen wichtiger als das Auto. Selbstverständlich ist es überaus praktisch und erleichtert uns den Alltag ungemein. Neben der praktischen Seite haben Autos aber auch einen ganz anderen Stellenwert. Sie sind eine Art Spielzeug, das gepflegt wird und gewartet wird. Ist es schmutzig, so wird es gerne auch per Hand gewaschen, bis es wieder glänzt. Ist ein Teil defekt, so wird solange geschraubt und probiert, bis alles wieder einwandfrei funktioniert.

Es ist also kein Wunder, dass der Wagen auch bei Nicht-Benutzung gut geschützt sein soll. Immerhin können Wetter und andere Einflüsse schnell Schäden hinterlassen. Heftiger Hagel oder von Bäumen herabfallende Äste können Beulen verursachen. Das Auto soll also gut geschützt sein. Am besten eignet sich hierfür eine Garage. Wer allerdings kein Geld oder keinen Platz für eine Garage besitzt, baut oftmals ein Carport.

Ein Carport ist nichts anderes als eine Überdachung für den Stellplatz des Wagens. Es ist in der Regel aus Holz gebaut und soll vor allem vor Einflüssen aus der Luft schützen. Da es auf den Blick eine recht simple Konstruktion zu sein scheint, versuchen viele Menschen, ein Carport selbst zu bauen. Dies ist prinzipiell auch möglich, es sollten allerdings einige Punkte beachtet werden.

Das Dach soll mindestens das gesamte Auto bedecken und misst dadurch gerne mehr als 10m². Bei so einer Fläche lastet ein nicht zu unterschätzendes Gewicht auf den Trägern. Einen Stützträger in der Mitte der Fläche kann man natürlich nicht anbringen, da er den Weg für das Auto versperren würde. Die Träger in den Ecken der Carport-Konstruktion müssen folglich aus einem Material bestehen, dass das Gewicht sicher halten kann. Auch muss das Dach so gebaut werden, dass es nicht in der Mitte einbricht. Zu dem Eigengewicht muss man auch die Belastung von Schnee und Regenwasser auf dem Dach berechnen. Nicht zuletzt sollten auch eine geringe Neigung und ein Abfluss eingeplant werden, damit das Wasser abfließen kann. Beachtet man diese elementaren Punkte bei der Carport-Konstruktion nicht, besteht große Gefahr für das Auto und vor allem unter dem Carport befindliche Menschen.