Die Sackkarre als praktischer Transporthelfer

Egal ob Umzugskartons, Getränkekisten oder Ölfässer - mit einer Sackkarre lässt sich vieles einfacher transportieren. Und so gehört sie bei Lieferbetrieben und auch in vielen Privathaushalten zur Standardausrüstung.

 

Gesehen hat man sie schon mehr als einmal, viele Menschen haben sogar eine oder mehrere im Keller stehen. Die Sackkarre, in manchen Gegenden auch Stechkarre genannt, ist beliebt und dementsprechend weit verbreitet. Doch während in früheren Zeiten mit der Sackkarre tatsächlich meist Säcke transportiert wurden, ist dieser Verwendungszweck heutzutage selten geworden. Mittlerweile findet man eine solche Sackkarre vor allen Dingen bei Getränkelieferanten, die damit die schweren Getränkekisten vom Lieferwagen bis zum Zielort transportieren.

Doch auch wenn sich die Art der Transportgüter geändert hat, das Prinzip der Karren, die in Österreich „Sackrodel“ genannt werden, ist gleich geblieben. Auch heute noch besteht sie in der Regel aus zwei Reifen, die meist aus Vollgummi sind. Die gusseisernen Räder früherer Zeiten haben sich mittlerweile nämlich als eher unpraktisch erwiesen. Der Rahmen besteht in der überwiegenden Zahl der Fälle entweder aus Aluminium, Stahlrohr oder Edelstahl. Auch Holzrahmen sind bekannt, wenn auch weniger üblich als die Varianten aus Metall. Auf dem so genannten Auflagewinkel, der sich an der Vorderseite der Karre befindet und in manchen Fällen klappbar ist, werden die Lasten aufgestapelt.

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Je nachdem, welche Lasten vornehmlich mit der Karre transportiert werden sollen, gibt es die praktischen Transporthelfer in verschiedenen Ausführungen. So genannte „Treppensteiger“ haben beispielsweise statt der normal üblichen zwei, in der Regel drei, in manchen Fällen sogar fünf Räder. Damit kann die Karre auf Treppenstufen sicher abgerollt werden. Manchmal haben diese Treppensteiger sogar einen Elektroantrieb oder einen speziell konstruierten Steigmechanismus. Auch Länge und Form des Auflagewinkels können sich, je nach transportierter Last, deutlich unterscheiden. Eine ganz spezielle Form des Transporthelfers wurde zudem in Italien, genauer gesagt in der Lagunenstadt Venedig entwickelt, das so genannte „Caretto“. Diese spezielle Form der Karre kann enge Treppen und Gassen problemlos bewältigen. Durchschnittlich können auf einem Caretto 150 Kilogramm transportiert werden, aber auch Lasten bis zu 500 Kilogramm sind in manchen Fällen möglich.

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