Die abgehängte Decke verkleinert zu hohe Räume

Die abgehängte Decke ist eine bauliche Maßnahme, mit Hilfe derer zu hohe Räume verkleinert oder große Lagerhallen wohnlicher gemacht werden. Diese Deckenkonstruktion verdeckt zudem Lüftungsschächte oder Kabelkanäle.

 

Viele Altbauten bestechen durch ihre hohen Räume mit den weitläufigen Decken. Wem das nicht gefällt, der kann eine zweite Decke einziehen und dadurch die Raumhöhe verringern. Das bringt gleich einen ganz anderen optischen Effekt und spart unter Umständen noch Heizkosten.

Gerade in Arztpraxen oder Büro- und Lagerräumen wird mit abgehängten Decken gearbeitet. Die Räume wirken durch diese bauliche Veränderung einfach wohnlicher und gemütlicher. Außerdem können Versorgungsleitungen für Strom, Wasser oder auch Datenleitungen geschickt unter der Decke entlang geführt werden, ohne dass sie als störend empfunden werden. Die abgehängte Decke verdeckt die Sicht auf diese unschönen Notwendigkeiten.

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Als Baumaterial kommen mineralische Deckenplatten in Frage. Diese entsprechen einem standardisierten Raster. Das hat zur Folge, dass bei Installationen oder Wartungen die quadratischen Deckenplatten bequem angehoben und entfernt werden können. Auch unansehnlich gewordene Platten – beispielsweise durch einen Wasserschaden beschädigte Platten – können problemlos ausgetauscht werden. Als eine Alternative zu den Mineralfaser Deckenplatten bieten sich Holzpaneelen an. Diese werden auf eine abgehängte Deckenkonstruktion mit Konterlattung aufgenagelt. Ein späteres Entfernen der gesamten Decke oder Austausch einzelner Paneelelemente ist deshalb nicht so einfach möglich.

Eine abgehängte Decke besteht aus verschiedenen Elementen. Um der Deckenkonstruktion Halt zu geben und Raum zu überbrücken, gibt es die so genannten Justierhänger im Montageset mit Ober- und Unterteil. Diese verzinkten Schienen werden an der eigentlichen Decke angeschraubt, im rechten Winkel zur Decke abgeknickt und mit dem Unterteil verbunden. Es gibt im Fachhandel Deckenabhänger mit verschiedenen Justierbereichen. Gängig ist dabei eine Spanne von 10 bis 20 Zentimetern. Sind die Justierhänger ausgerichtet, werden daran die Dachlatten geschraubt. Es empfiehlt sich, darauf eine Querverlattung, die Konterlattung, anzubringen, die weitere Stabilität schafft. So entsteht unter der Decke eine Gitterstruktur, auf deren letzte Schicht dann die Profilbretter oder Paneelen als Abschluss aufgenagelt werden.

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