Betonpflaster verlegen ist gar nicht so schwer

Wer selbst Betonpflaster verlegen will, muss einige grundlegende Dinge beachten, aber ansonsten bereitet die Arbeit keine große Schwierigkeit, sodass sie ein guter Heimwerker auch erledigen kann.

 

Nicht versiegelte Flächen werden nicht nur beim privaten Hausbau immer beliebter, sondern auch auf Großbaustellen. Der Hintergrund liegt darin, dass bei einer nicht versiegelten Fläche Oberflächenwasser wie etwa Regen im Grundwasser versickern kann und nicht über das öffentliche Abwassersystem einer Kläranlage zugeführt werden muss. Das spart nicht nur Kosten, sondern schon auch noch die Umwelt - beziehungsweise deren Ressourcen. Im privaten Bereich reduzieren sich zusätzlich die Kosten für anfallende Abwassergebühren, da diese nach den Quadratmetern der versiegelten Flächen berechnet werden.

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Ein gutes Beispiel für eine nicht versiegelte Fläche ist das Betonpflaster verlegen. Im Fachjargon wegen ihrer häufigsten Größe von 10 Zentimeter Breite und Höhe sowie einer Länge von 20 Zentimetern auch „Brötchen“ genannt. Um Betonpflaster verlegen zu können, bedarf es einiger Vorbereitung. Zunächst muss die zu pflasternde Fläche mit Schnüren abgespannt und eingemessen werden. Die Höhe der Schnur sollte etwa zwei bis drei Zentimeter über der fertigen End-Höhe liegen, da die Steine zum Abschluss um genau diesen Wert abgerüttelt werden müssen.

Der Unterbau der Fläche richtet sich nach ihren späteren Anforderungen. Für eine Einfahrt muss eine tragfähige Schotterschicht von etwa drei bis fünf Zentimeter eingebaut werden, auf die im Gegenzug bei einer Terrasse, die nur Tisch und Stühlen dienen soll, verzichtet werden kann. Nachdem die entsprechende Tiefe ausgehoben ist, kommt eine sogenannte Ausgleichsschicht aus Glasasche oder Sand zum Einsatz. Diese soll verhindern, dass der Boden sich bei Frost nicht nach oben drückt. Für eine intensive Nutzung folgt dann die Schotterschicht, die verdichtet werden muss. Hierfür stehen entweder Rüttelplatten oder Einhandstampfer zu Verfügung, die in zahlreichen Baumärkten ausgeliehen werden können. Man sollte sich aber eine ausführliche Einweisung in das Gerät geben lassen. Ungeübten sei eine kleine, handliche Rüttelplatte von rund 80 Kilo angeraten. Anschließend wird das Pflasterbett – abermals aus Glasasche oder Sand – eingebaut, in welches nach beliebigem Muster die Steine gelegt werden können.

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