Betonmischer sind wichtige Geräte für die Betonherstellung vor Ort. Normalerweise kommen bei großen Baustellen mobile Betonmischfahrzeuge zum Einsatz, bei kleineren Baustellen haben sie keinen fahrbaren Untersatz.
Betonmischer arbeiten nach einem relativ einfachen Prinzip. In der Mischtrommel ist eine Spirale an den Wänden angebracht, welche bei der Drehung der Trommel für eine Durchmischung der Bestandteile des Betons sorgt. Neben Zement ist Wasser ein Hauptbestandteil des Betons, zu dem noch Steine in unterschiedlicher Korngröße gegeben werden, um ihn insgesamt stabiler zu machen. Bei der Durchmischung kommt es zu einer chemischen Reaktion des Zements mit dem Wasser, was zu einer leichten Aufheizung des Gemisches führt. Wenn die Trommel und das Gemisch durch Sonneneinstrahlung oder hohe Außentemperaturen dauerhaft aufgeheizt werden, kann sich diese Reaktion beschleunigen, weil sie unter begünstigenden Parametern stattfindet. Deshalb muss man den Beton sehr schnell verarbeiten, da er schneller fest wird und nicht homogen erstarrt. Das führt zu Rissen und Unebenheiten, deshalb muss man immer für eine langsame Abkühlung des Gemisches sorgen und ein Aufheizen des Betonmischers verhindern.
Kleinere Modelle, die für einfache Arbeiten und kleinere Betonmengen reichen, werden normalerweise mit einem Elektro- oder Verbrennungsmotor ausgestattet, welcher die Trommel antreibt. Bei einem elektrisch betriebenen Betonmischer sollte ein Stromanschluss an der Baustelle vorhanden sein, da dies meistens nicht einfach zu bewerkstelligen ist, werden die meisten Modelle mit Benzin angetrieben.
