Versorgungslücke schließen für ein sorgenfreies Alter
Zwischen dem gewohnten Nettoeinkommen und der Altersrente entsteht bei allen Arbeitnehmern eine Differenz. Um diese Versorgungslücke schließen zu können, ist eine private Altersvorsorge notwendig.
Die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung fällt bei allen Arbeitnehmern deutlich geringer aus als das letzte Nettoeinkommen. Um im Alter sorgenfrei den gewohnten Lebensstandard leben zu können, ist es notwendig, mit einer privaten Altersvorsorge in Form einer Lebens- oder Rentenversicherung vorzusorgen. Damit es für die Arbeitnehmer interessant wird, diese Versorgungslücke schließen zu können, hat der Gesetzgeber eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, um den Abschluss einer zusätzlichen, privaten Rentenversicherung zu fördern.
Wer also seine Versorgungslücke schließen möchte und dafür gleichzeitig eine staatliche Förderung erhalten will, hat verschiedene Möglichkeiten. Für Geringverdiener und ganz besonders für Familien mit Kindern wurde die sogenannte Riester-Rente eingeführt. Der Arbeitnehmer zahlt vier Prozent seines Vorjahresnettoeinkommens in eine besonders zertifizierte private Rentenversicherung ein und erhält dafür eine staatliche Zulage für sich und jedes kindergeldberechtigte Kind. Aber auch Selbstständige oder Besserverdienende sollten mit staatlicher Hilfe ihre Versorgungslücke schließen können. Für diesen Personenkreis wurde die Basis-Rente nach Rürup eingeführt. Bei dieser Variante der privaten Altersvorsorge findet die staatliche Förderung über die steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge statt. Welche Form der staatlich geförderten Altersvorsorge im Einzelfall die Richtige ist, sollte in einem Beratungsgespräch geklärt werden.
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Aber auch im Bereich der Kranken- und Pflegeversicherung kann es zu Versorgungslücken kommen. Die Differenz zwischen dem Nettoeinkommen und dem Krankengeld, das ab der 6. Woche gezahlt wird, kann Familien durchaus in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Durch den Abschluss einer Krankentagegeldversicherung kann diese Lücke mit einem relativ geringen monatlichen Beitrag geschlossen werden. Auch die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung decken nicht annähernd die im Pflegefall tatsächlich entstehenden Kosten. Eine Absicherung, die diese Versorgungslücke schließt, ist empfehlenswert. Dies kann in Form einer Pflegerente oder in Form von Pflegetagegeld geschehen.
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