Eine lineare Abschreibung ist sehr gut kalkulierbar

Egal, ob in einem produzierenden Unternehmen oder im Büro – Computer oder Maschinen verlieren an Wert und werden abgeschrieben. Die lineare Abschreibung ist dabei nur eine der möglichen Formen.

 

Die sogenannte Abschreibung ist im Rechnungswesen eines Betriebes eine feste Größe, denn Gegenstände, die zu einer bestimmten Zeit gekauft werden, verlieren nach Monaten oder Jahren immer an Wert. Der Computer und die Produktionsmaschinen ebenso wie beispielsweise der Fuhrpark des Unternehmens oder die Stühle und Tische im Konferenzraum. In der Regel handelt es sich dabei um planmäßige Wertminderungen, die eben durch Verschleiß oder das Alter der Gegenstände entstehen. Manche Wertminderungen sind allerdings auch außerplanmäßig, beispielsweise wenn Preise fallen oder der Firmenwagen in einen Unfall verwickelt ist.

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Wie die planmäßige Abschreibung in einem betrieblichen Rechnungswesen ermittelt wird, ist dabei von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich. Die geometrisch-degressive Abschreibung kommt dabei genauso in Frage wie beispielsweise die so genannte progressive Abschreibung, die leistungsbezogene Abschreibung, die digitale Abschreibung oder eben die lineare Abschreibung. Gerade die lineare Abschreibung ist dabei sehr gut kalkulierbar, denn anders als bei manchen anderen Formen verteilt die Buchhaltung die Anschaffungs- oder Herstellungskosten hierbei gleichmäßig auf die Zeit, in der das entsprechende Wirtschaftsgut – also beispielsweise eine Maschine oder ein Computer – auch tatsächlich genutzt wird. Konkret bedeutet dies also, dass jedes Jahr der gleiche Betrag für die Abschreibung veranschlagt wird – daher der Name lineare Abschreibung. Ist das entsprechende Wirtschaftsgut dann am Ende seiner Nutzungsdauer angekommen, ist es auf diese Weise vollständig abgeschrieben. Für ein Unternehmen hat diese Art der Abschreibung damit den Vorteil, dass die Abschreibung sehr gut kalkulierbar ist und die Belastungen im Rechnungswesen stets gleich bleiben.

Egal, für welche Art der Abschreibung sich ein Unternehmen entscheidet, die Abschreibung beginnt dann, wenn das Wirtschaftsgut betriebsbereit ist. Im Regelfall ist dies der Tag des Kaufs oder der Tag der Lieferung. Der tatsächliche Nutzungsbeginn dagegen spielt keine Rolle. Das Ende der Abschreibung ist erreicht, wenn das entsprechende Wirtschaftsgut verkauft oder verschrottet wird oder verloren geht.

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