Ein Auto leasen ohne anzuzahlen. So geht's
Leasing ist ein zeitlich begrenztes mieten, das im Normalfall via Anzahlung in Kraft tritt. Der Leasing-Nehmer hat nach der Finanzierungsphase die Möglichkeit, das geleaste Fahrzeug über eine Ablösesumme zu erwerben.
Prinzipielle Struktur von Leasing-Verträgen: Im Auftrag eines Kunden bestellt die Leasing-Gesellschaft das gewünschte Fahrzeug und stellt es gegen monatliche Ratenzahlung zur Verfügung. Hierbei handelt es sich ausschließlich um eine Nutzungsüberlassung, das geleaste Fahrzeug bleibt im Besitz des Leasing-Gebers. Nach Ablauf des vereinbarten Zeitraumes (z. B. 36 Monate) hat der Leasing-Nehmer meist die Option, das Fahrzeug abzulösen oder zurückzugeben.
Das Leasing-Verfahren kennt diverse Varianten. So gibt es neben den klassischen, auf einer Anzahlung von Kundenseite basierenden Modellen auch Leasing-Verträge ohne Anzahlung. Diverse Leasing-Gesellschaften bieten (häufig im Internet) anzahlungsfreie Verträge an. Hierbei sind entweder die monatlichen Raten höher oder die Laufzeit verlängert sich, da Anzahlungen in Höhe von 15 - 30 % des Kaufpreises die Restschuld deutlich vermindern. Häufig wird die fehlende Anzahlung über eine erhöhte Schlussrate ausgeglichen. Möchte der Leasing-Nehmer keine Anzahlung leisten, kann er auf diese, im geschäftlichen Umfeld durchaus übliche, Variante des Leasings zurückgreifen.
- parkavenue: Der Traum vom Neuwagen mit der...
- parkavenue: Durch Null Finanzierung zum Auto...
- Schlagen Sie hier relevante und interessante weiterführende Inhalte zu diesem Artikel vor.
Unterschieden wird zwischen einem Kilometervertrag und einem Restwertvertrag. Bei dem ersten Modell beträgt die Laufzeit üblicherweise zwischen 24 und 60 Monate. Auf Basis der zu erwartenden Fahrleistung werden Vertragskonditionen erarbeitet. Nach Ablauf des vereinbarten Zeitraumes wird das Fahrzeug zurückgegeben und eventuelle Abweichungen von der ursprünglich festgesetzten Kilometerzahl ausgeglichen. Wertverfall spielt bei dieser Vertragsart keine Rolle. Beim Restwertvertrag hingegen basieren die monatlichen Raten auf dem kalkulatorischen Wertverfall des Fahrzeuges. Typische Laufzeiten liegen hier zwischen 36 und 60 Monaten. Am Laufzeitende übernimmt der Leasing-Nehmer das Fahrzeug oder es wird weiterverkauft. Aus dem erzielten Preis errechnet sich nachträglich die reale Leasing-Summe. Eventuell muss der Leasing-Nehmer Nachzahlungen leisten. Das Wertverfalls-Risiko trägt in diesem Fall ausschließlich er.
Die Höhe der Leasingraten errechnet sich aus einer Kombination von Fahrzeugmodell, Laufzeit und Kilometerleistung. Dieser sogenannte Leasingfaktor wird in Prozent ausgedrückt und bezieht sich auf den Anschaffungspreis. Er liegt meist zwischen 0,8 und 1,9 % des Neupreises. Bei einem Neupreis von 40.000 Euro macht dies beispielsweise bei einer Laufzeit von 36 Monaten und jährlicher Laufleistung von 40.000 Kilometern eine monatliche Rate von 655 Euro.
- Steuerfreie Auslöse bei Verpflegungsmehraufwand
- Krankenversicherung ohne Einkommen:...
- Grundbuch und Grundschuld (ohne...
- Buchungssätze online bilden, üben...
- Der Vordruck zur Einzugsermächtigung...
- Bewirtungskosten Formular: Download...
- Kostenlos: Werkvertrag und andere...
- Rechnungsformulare kostenlos im...
- Einen Zuschuss zum Krankengeld...
- Unfallversicherung Beiträge - Grundlagen...
