Aspekte pro und contra einer Wohngeld-Erhöhung

Es ist eine Leistung des Staates, die finanziell schwache Haushalte unterstützen sollte: das Wohngeld. Dennoch sollte man vor einer Wohngeld-Erhöhung alle wichtigen Aspekte beleuchten.

 

In Deutschland gibt es mehrere Absicherungen des Staats, um Menschen zu unterstützen, die auf Hilfe angewiesen sind. Das bekannteste Beispiel hierfür ist wahrscheinlich das Arbeitslosengeld. Derzeit gibt es ein System aus mehreren Stufen, in die man eingegliedert wird, wenn man aus entsprechenden Gründen keine Arbeitsstelle hat. Auf diesem Weg erhalten Arbeitslose Geld vom Staat und können zumindest ihre Grundbedürfnisse abdecken. Wäre dies nicht der Fall, hätten viele Menschen große Probleme, allein das Geld für Miete und Lebensmittel zu erhalten.

Eine weitere staatliche Absicherung, oder besser Hilfe, ist zum Beispiel das Kindergeld. Kinder sind für jedes Land wichtig, da sie, rein sachlich betrachtet, zukünftige Arbeitskräfte darstellen. Sie sorgen im erwachsenen Alter für das Bestehen des Landes. Da Kinder aber nun mal gewisse Ansprüche haben, die sich nicht wenig auf das Portemonnaie auswirken, unterstützt der Staat alle Eltern mit einer pauschalen Zahlung pro Kind. Die Entscheidung von Paaren, ob sie ein Kind wollen oder nicht, soll folglich nicht negativ durch die Kosten beeinflusst werden.

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Ähnlich verhält es sich beim Wohngeld. Das Wohngeld ist ebenfalls eine finanzielle Hilfe für Menschen, die bestimmte Bedingungen erfüllen. Wohnt man in einem eigenen Haushalt, den man dementsprechend zumindest teilweise mitfinanzieren muss, kann man Wohngeld beantragen. Dies erhält man allerdings nur, wenn nach ausgiebiger Prüfung festgestellt wird, dass das Einkommen niedrig genug ist.

Das Wohngeld macht also deutlich, dass der Statt selbstständige Haushalte unterstützen will. Es würde sich also, wie vor einiger Zeit auch beim Kindergeld, eine Wohngeld-Erhöhung anbieten. Dies würden sicherlich viele Menschen dankend entgegennehmen und vielleicht würden sich noch mehr Menschen dazu entscheiden, einen eigenen Haushalt zu gründen. Dagegen spricht allerdings, dass sich durch eine Wohngeld-Erhöhung auch Menschen verleiten lassen würden, die beispielsweise noch zu jung für einen eigenen Haushalt sind oder aber keine andere finanzielle Absicherung besitzen. Es könnten Haushalte entstehen, die auf lange Sicht nicht bestehen können, was der Staat natürlich vermeiden will.

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