Wohngeld beantragen ist schwer – oder auch nicht
Wer Wohngeld beantragen kann und wer darauf keinen Anspruch hat, weiß man oft nicht genau. Deshalb ist eine kurze Recherche im Internet und dann eine Anfrage bei dem zuständigen Amt von Vorteil.
Wer nur ein sehr geringes Einkommen hat oder wegen eines Studiums vielleicht sogar gar kein Geld verdient, muss irgendwie eine Unterkunft finanzieren können, wenn er in einer fremden Stadt lebt. Jeder braucht ein Dach über dem Kopf und daher sollte jeder Betroffene gründlich darüber nachdenken und dann vielleicht Wohngeld beantragen. Viele wissen darüber nicht ausreichend Bescheid und denken dann, sie hätten keinen Anspruch. Oder sie glauben, sie würden wirklich viel bekommen. Aber in erster Linie sollte man sich intensiv damit auseinandersetzen und sich über alles Wichtige informieren.
Wer Wohngeld beantragen möchte, kann sich als Erstes darüber im Internet beraten lassen. Das ist sinnvoll, weil nicht in jeder Stadt die gleiche Stelle für die Anträge auf Wohnungsunterstützung zuständig ist. In manchen Orten gibt es extra eine Wohngeldstelle. In anderen ist dafür das Sozialamt, das Standesamt oder sogar das Sekretariat des Vorzimmers des Bürgermeisters verantwortlich.
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Hat man herausgefunden, an wen man sich wenden muss, prüft man am besten selbst schon einmal nach, ob und wie viel einem zusteht. Zum Beispiel muss die Wohnung selbst die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen und darf nicht irgendein kleines Zimmerchen sein, in dem weder Licht noch Heizung funktionieren. Und das Zimmer muss auch wirklich vermietet werden. Das heißt, ein Mietvertrag muss aufgesetzt werden. Weiterhin ist natürlich die Berechtigung des Antragsstellers zu berücksichtigen. In dieser Hinsicht gibt es zwei verschiedene Wohngeldarten: der sogenannte Mietzuschuss, den jeder beantragen kann, und den Lastenzuschuss, der für Eigenheimbesitzer gilt. Beachten muss man allerdings auch die Ausnahmen, die kein Recht auf Unterstützung haben: Arbeitslosengeldempfänger, Sozialhilfeempfänger, Asylbewerber und viele andere müssen sich an anderer Stelle um Miete und dergleichen kümmern.
Weiß man dann endlich, dass man einen Antrag stellen darf, dann sollte man sich eine Checkliste machen, auf der alle Punkte aufgelistet sind, die zu einem erfolgreichen Antrag führen. Denn dazu gehört mehr, als nur das Ausfüllen eines Formulars.
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