Hunde-Krankenversicherung: Schutz für den Vierbeiner
Ein Tier macht viel Freude, kostet aber auch viel Geld, besonders, wenn es krank wird. Eine Hunde-Krankenversicherung schützt die Halter vor hohen Kosten durch Vorsorgeuntersuchungen und Operationen.
„Der Hund ist der beste Freund des Menschen“. Dieses Sprichwort bewahrheitet sich anscheinend schon durch die Anzahl der Hundhalter in Deutschland. In vielen Familien hat der Hund sogar den Status eines Familienmitglieds. Umso schlimmer ist es für alle Beteiligten, wenn der geliebte Vierbeiner krank wird. Neben der Sorge um das Tier müssen viele Halter auch die horrenden Tierarztkosten bewältigen.
Viele Versicherungsgesellschaften haben auf dieses Problem reagiert und bieten ihren Kunden mittlerweile eine Hunde-Krankenversicherung an. Dies wird zwar oft belächelt und als unnötiger Luxus oder übertriebene Tierliebe bewertet. Wer aber bereits eine aufwändige Operation beim Tierarzt bezahlen musste, wird wissen, dass eine solche Versicherung langfristig eine sinnvolle Vorsorgemaßnahme ist, um im Krankheitsfall die Kostenexplosion zu vermeiden.
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Eine Hunde-Krankenversicherung kann für verschiedene Leistungsfälle abgeschlossen werden. Dazu zählen die Kostenübernahme für Operationen, für chronische Krankheiten, aber auch für die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen. Je nach vereinbarter Leistung kostet diese Versicherung nur einen geringen monatlichen Beitrag, verglichen mit den Kosten, die ohne Versicherungsschutz für die Halter entstehen würden. Allein die jährlichen Impfungen gegen Krankheiten und Parasiten können bis zu hundert Euro kosten. Der Versicherungsbeitrag wird durch verschiedene Kriterien bestimmt, wie das Alter und die Rasse des Hundes oder Vorerkrankungen. Dies liegt vor allem in der Tatsache begründet, dass einige Rassen wie Schäferhunde, Doggen oder Dackel anfälliger für rassespezifische, chronische Krankheiten sind. Im Regelfall wird eine Krankenversicherung für Hunde für den Zeitraum von zwölf Monaten abgeschlossen und verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht einen Monat vor Ablauf gekündigt wurde. Der Versicherungsschutz tritt - je nach Gesellschaft - nach ein bis drei Monaten, im Falle eines Unfalls aber sofort in Kraft. Es ist ratsam, möglichst frühzeitig eine Versicherung für den Vierbeiner abzuschließen, da Hunde ab einem bestimmten Höchstalter nicht mehr versichert werden können.
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