Brillen-Versicherung statt der Kosten-Explosion
Seit Sehhilfen für Erwachsene nicht mehr zu den Leistungen der Krankenkassen zählen, kann eine Sehschwäche Versicherte viel Geld kosten. Mit einer Brillen-Versicherung können sie sich vor allzu hohen Kosten schützen.
Im Zeitalter der neuen Medien müssen viele Menschen an Bildschirmen arbeiten, was ihre Sekraft erheblich verschlechtert. Auch Kleinkinder haben vermehrt mit erheblichen Sehschwächen zu kämpfen und benötigen deshalb schon in jungen Jahren eine Sehhilfe.
Wer schon beim Optiker eine neue Brille aussuchen musste oder regelmäßig Kontaktlinsen braucht, hat erfahren, welche Kosten für Sehhilfen entstehen können. Besonders wenn keine Standardlinsen oder -gläser in Frage kommen, sondern individuelle Bedürfnisse berücksichtigt werden müssen, kann es sehr teuer werden. Eine Brille oder ein paar Dauer-Kontaktlinsen können dann schon mehrere hundert Euro kosten.
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Anders als vor einigen Jahren, gehören Brillen und Kontaktlinsen aber nicht mehr in das Leistungsspektrum der Krankenkassen, das heißt, die Versicherten müssen diese Kosten selbst tragen. Davon sind nur Minderjährige und schwer sehbehinderte Patienten, die zum Beispiel auf einem Auge blind sind, ausgenommen. Wenn mehrere erwachsene Familienmitglieder unter einer Sehschwäche leiden, droht die Kostenexplosion. Sobald es absehbar ist, dass ein Familienmitglied eine Brille oder Kontaktlinsen benötigt, sollte deshalb eine Brillen-Versicherung als Zusatztarif zur privaten oder gesetzlichen Kankenversicherung abeschlossen werden. Es ist aber nicht zwingend notwendig, dass man diese Zusatz-Versicherung bei der eigenen Versicherung abschließt. Man kann auch diese einzelne Leistung von einer anderen Gesellschaft buchen. Bevor eine solche Versicherung abgeschlossen wird, sollte man aber unbedingt die Leistungen der einzelnen Versicherer verleichen und sich auch die eigenen Bedürfnisse bewusst machen. In einigen Fällen ist es preiswerter, statt der Beiträge für die Brillen-Versicherung einmalig eine neue Brille zu bezahlen. Wenn es aber absehbar ist, dass sich die eigene Sehleistung verschlechtern wird und deshalb häufiger eine neue Brille oder neue Kontaktlinsen benötigt werden, sollte in jedem Fall eine solche Versicherung abeschlossen werden. Man sollte aber, bevor man den Versicherungsvertrag unterzeichnet, unbedingt klären, welche Mindestabstände der Versicherer für die Erstattung einer neuen Brille festgelegt hat.
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