Wo sollte man seinen Golfurlaub in Italien verbringen?
Golf-Freunde, die einen Sporturlaub im italienischen Gebiet durchführen möchten, haben dazu in zahlreichen Golf-Hotels und Clubs von Norditalien bis nach Sardinien und Sizilien Gelegenheit.
Warum sollte man zum Golfen nach Italien? Gibt es dort nicht viel Anderes, das zu einer Reise motiviert? Ein Badeurlaub an den ausgedehnten Küsten oder ein Besuch der zahlreichen historischen Stätten könnte doch viel interessanter sein. Das Klima in Italien lässt sich genauso als Pro-Argument wie als Contra-Argument anführen; je nachdem zu welcher Jahreszeit man fährt. Die erste Reaktion auf die Frage, ob man seinen Golf-Urlaub in italienischen Gefilden verbringen sollte, kann zunächst ganz einfach eine Gegenfrage sein: Warum denn nicht?
Die Auswahl an Golfanlagen ist jedenfalls prinzipiell nicht besser oder schlechter als in anderen Regionen. Wer sich direkt in einem noblen Golf-Hotel einquartieren will, wird dafür ebenso geeignete Angebote finden wie der Sportsfreund, der einen kleinen Bungalow, eine einfache Ferienwohnung oder eine Pension bevorzugt. Golf-Clubs der verschiedensten Größen finden sich fast über ganz Italien verteilt. Ein Golf-Urlaub ist daher im südlichen Kalabrien nicht weniger möglich wie im nördlichen Piemont, Venetien oder in der Lombardei. Einzig bei der Frage der Ausstattung der Clubanlagen und dem Zustand der Parcours unterscheiden sich die einzelnen Golfplätze natürlich ganz beträchtlich. Doch generell stehen die Möglichkeiten für einen kurzen oder längeren Golf-Ausflug ins Italienische nicht schlecht.
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Auch in der Mitte Italiens um Latium, Marken oder Umbrien sowie den angrenzenden Regionen wie Emilia-Romagna, Abruzzen oder Molise lässt sich ein adäquater Golfurlaub organisieren. Nicht aus den Augen verlieren sollte man bei Überlegungen, eine Urlaubszeit in Italien einzuplanen, dass auch Sizilien und Sardinien zum italienischen Staatsgebiet gehören. Die Suche nach einem passenden Golfplatz kann sich daher auch auf diese Inseln beziehen. Wer lieber auf dem Festland bleiben will und trotzdem möglichst weit im Süden seine Ferienzeit verbringen möchte, für den können die Regionen von Kalabrien, Apulien oder Basilikata eine Möglichkeit darstellen. Dazu ist dann allerdings schon eine längere Anreisezeit einzuplanen. Von Deutschland aus die kürzeren Anfahrtswege bieten etwa Ligurien, das Aostatal oder Friaul-Julisch Venetien. Für Golf-Urlauber, die gerne auch einige Takte in der Heimatsprache sprechen, kann das Trentino-Südtirol eine Anlaufstelle bieten. Mit etwas Glück kann man dort auf manchen deutschsprachigen Zeitgenossen treffen.
Der kleine Rundgang durch die verschiedenen Regionen und Gebiete sollte vor allem zeigen, dass sich für eine Golfplatzwahl generell sehr unterschiedliche Umgebungen und Locations in Italien bieten. Wird eher eine Großstadtanbindung gesucht, können sich die großen Zentren Norditaliens oder Rom anbieten. Für eher abgelegene und ruhigere Regionen dürfte man im Süden leichter fündig werden.
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