Gutes Kartenmaterial hilft beim Fahrradtouren planen

Ausflüge auf dem Drahtesel sind seit vielen Jahren ein Freizeithit für Menschen fast jeden Alters. Fahrradtouren planen sie gern auch für die großen Ferien ein. Darauf sollten sie sich aber gut vorbereiten.


In die Ferien mit Kind und Kegel? Oder mit Kind und Fahrrad? Das ist eine reizvolle Aussicht selbst für Menschen, die sonst nur Auto fahren. Im Urlaub probieren sie gern aus, wie weit man auf zwei Rädern kommt. “Fahrradtouren planen” heißt dann das Programm für manchen Feierabend im Frühling, wenn Sonnenschein für das nächste Wochenende vorausgesagt ist. Wohin führt der erste Ausflug der Saison? Es gibt Radler, die haben das ganze Jahr über Saison; ihr Schutzhelm hängt jedenfalls immer griffbereit am Haken. Andere halten sich bei schlechtem Wind und Wetter auf dem Heimtrainer fit. Die Untrainierten aber sollten beim „Anradeln“ ihren Ehrgeiz zügeln: kein Kilometerfressen, keine Bergetappe.

Im weiteren Verlauf des Jahres dürfen mit den Tagen auch die Touren länger werden, und schließlich verbringt man dann die schönsten Wochen des Jahres im Sattel und rollt auf ruhigen Wegen an munteren Bächen oder behäbigen Strömen von Ort zu Ort. Radwandern heißt das.

Solche Fahrradtouren planen zahlreiche Touristikzentren für ihre Gäste und bieten das volle Programm: Reservierung ansprechender Quartiere und Gepäcktransport von Ort zu Ort. Der Radler wird mit einem Lunchpaket und Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten am Wegesrand auf die Strecke geschickt, und selbst ein Pannenservice ist vorbereitet. Teilnehmer an solchen Veranstaltungen radeln meistens im Rudel.

Individualisten, die Gruppen lieber meiden, werden sich vermutlich auf ihr eigenes Organisationstalent verlassen. Gutes Kartenmaterial ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg eines solchen Unternehmens. Beim Start am Morgen sollte man schon wissen, ob man sich auf eine gemütliche oder eine eher anstrengende Tagestour begibt, wo man zur Halbzeit Rast machen und abends einkehren kann. Wer sich seine Unterkunft rechtzeitig reserviert, klopft nicht vergeblich an ausgebuchten Häusern an. Zu Hochsaisonzeiten kann das durchaus passieren und hat schon manchem Urlauber die Lust am Radwandern ausgetrieben. Geeignete „Spaßbremsen“ sind auch Jacken, Hosen und Gepäcktaschen, die jeden Regentropfen begierig aufsaugen, und Pannen, die man nicht beheben kann. Denn es ist falsch, dass sein Rad schiebt, wer es liebt.