Frankreich Rundreise einmal anders: die Normandie
Während es jährlich viele Urlauber an die weiten Strände des Atlantiks und der Côte d'Azur zieht, lohnt es sich den Norden Frankreichs - die Normandie - und seine Kultur zu entdecken.
Die Reise beginnt in der Hauptstadt der Normandie Rouen. Hier lässt sich die berühmte normannische Fachwerkkunst besonders gut studieren, die der Altstadt ein ehrwürdiges und mittelalterliches Aussehen verleiht. Nur 100 km entfernt liegt liegt Paris von Rouen mit seiner Altstadt und dem fünfgrößten Hafen Frankreichs entfernt. Folgt man dem unteren Seinetal von Rouen bis zu seiner Mündung bei Le Havre reihen sich herrschaftliche Häuser und Gehöfte, Abteien und Naturschutzgebiete aneinander. Leider wurde die Hafenstadt Le Havre im zweiten Weltkrieg stark zerstört, so dass heute von der einstigen Pracht der Reedereihäuser nicht mehr viel zu erkennen ist. Nicht versäumen sollte man eine Fahrt über die große Brücke der Normandie, der aus 200.000 Tonnen Beton und 20.000 Tonnen Stahl besteht und das Landschaftsbild eindrucksvoll prägt.
- Schlagen Sie hier relevante und interessante weiterführende Inhalte zu diesem Artikel vor.
An der Küste Richtung Westen reihen sich zahlreiche, sehr schöne alte französische Städtchen hintereinander. Besonders hervorzuheben sind Le Tréport, Dieppe und das an der Côte Fleurie - auch normannische Riviera genannt - gelegene Honfleur mit seinem kleinem Hafen. Durch das Klima, auch im Sommer regnet es immer mal wieder kurz, ist die Landschaft hier besonders grün und die Blumen - vor allem die Hortensien - blühen kraftvoll. In dieser Gegend bevölkert "tout Paris" die pompösen Grandhotels und die charmanten Familienpensionen und Ferienhäuser. Hauptanziehungspunkt sind nicht nur für die Pariser die endlosen Strände. Das alterwürdige Deauville zieht alle Jahre wieder mit seinem Filmfest nationale und internationale Filmstars an und ist unumstritten das mondänste Seebad der Normandie. Sogar die Umkleidekabinen am Strand sind nach Namen von Filmstars benannt.
Weiter Richtung Westen spielten sich an den breiten Sandstränden der Côte de Nacre im Juni 1944 die blutigsten Episoden der alliierten Landung ab. Daran wird heute mit Gedenktafeln, kleinen Museen und direkt an den einzelnen Strandabschnitten sowie mit Friedhöfen an die Ereignisse gedacht. Nicht weit entfernt liegt die kleine Stadt Bayeux, die wegen der im 11. Jahrhundert von Mönchen oder Nonnen gestickten Tapisserie weltberühmt ist. Auf fast 70 Metern Länge und 50cm Breite wird der Eroberungszug Englands durch den Normannen Wilhelm des Eroberers in zahlreichen, detailreichen Einzeldarstellungen wiedergegeben und lohnt die Fahrt. Mit einer kurzen Wartezeit allerdings gerechnet, da die Besucher mit einem Audioguide am Teppich entlanggeführt werden.
Als letzten Anlaufpunkt der Tour durch die Normandie kann die Abtei Mont St. Michel kurz vor der Grenze zur Bretagne sein. Schon von weitem erhebt sich majestätisch der Abteiberg über den grünen Salzwiesen, wo zahlreiche Schafe grasen. Besucher brauchen bei der Besteigung des Berges etwas Zeit und Kraft, denn der Aufstieg in den engen Gassen ist mühsam, aber der Anblick des goldenen Heiligen Micheal entschädigt für die Strapazen.
- Goodbye Germany – Der Zweitwohnsitz...
- Die schönsten Luxushotels für den...
- Koffer, so kleidsam
- Übernachte lieber ungewöhnlich......
- FKK-Urlaub bedeutet Freiheit und...
- Single Urlaubsreisen: wenn Singles...
- Interview: ELISABETH VON THURN...
- Electrolux Campingkühlschrank für...
- Ein Blick ins Fotoalbum von......
- Ritz, Mandarin und Co: die weltbesten...
