Wie wird man Übersetzerin – ein kurzer Überblick

In Zeiten der Globalisierung sind sprachgewandte Übersetzer sehr gefragt. Der Zugang zu diesem Beruf ist sehr offen und ohne Beschränkungen. Die richtige Vorbildung ist dennoch sehr wichtig.


Der Titel „Übersetzer“ ist nicht geschützt. Dies bedeutet, dass es keine festgelegten Vorgaben gibt, wer sich Übersetzer nennen darf oder als solcher arbeiten kann. Grundsätzlich gilt daher, dass jeder, der sowohl eine oder mehrere Fremdsprachen, als auch seine eigene Muttersprache sicher beherrscht, als Übersetzer arbeiten kann.

Der Weg zum Beruf ist vielfältig. Zunächst besteht die Möglichkeit, ein Studium zum Diplom-Übersetzer an einer Universität oder einer Fachhochschule zu absolvieren. Das Studium vermittelt alle notwendigen Kenntnisse. Diese reichen von dem Sprachwissen über Computer- und Softwarekenntnisse bis hin zu dem notwendigen Fachwissen bezüglich eines Themengebiets wie Technik oder Medizin. Nach diesem Studium darf man den Titel Diplom-Übersetzer führen.

Auch eine Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten ermöglicht später den Einstieg in den Beruf des Übersetzers. Hier ist eine Ausrichtung vor allem auf das Übertragen fremdsprachlicher Texte im Bereich der Wirtschaft gegeben, sodass Fremdsprachenkorrespondenten vor allem in Unternehmen eingesetzt werden. Eine andere Möglichkeit bietet ein fachwissenschaftliches Studium. Auch wer Jura, Medizin oder ein naturwissenschaftliches Fach studiert hat und über tief greifende Sprachkenntnisse verfügt, kann als Übersetzer im Berufsleben Fuß fassen.

Wer eine staatliche Anerkennung anstrebt, kann eine anerkannte Prüfung absolvieren und danach den Titel „Staatlich geprüfter Übersetzer“ führen. Um diese Prüfung zu bestehen, sind gute Kenntnisse eines Faches, sowie der jeweiligen Sprachen notwendig. Dieses Wissen kann man sich zum einen durch spezielle Weiterbildungen aneignen oder im Laufe einer jahrelangen Ausübung des Berufs erlernen.