Psychologischer Dienst – was sich dahinter verbirgt

Psychologischer Dienst ist ein Begriff, der bei Jugendlichen und Erwachsenen, die eine entsprechende Einladung erhalten haben, Fragen aufwirft. Dabei kann es unterschiedliche Gründe für einen solchen Termin geben.

 

Der Psychologische Dienst wird tätig, wenn der Berufsberater oder Vermittler fachliche Unterstützung bei Fragen der Eignung und Berufsreife benötigt. So unterstützt der Besuch bei einem ausgebildeten Psychologen die Arbeit der Berufsberater und Vermittler.

Ein Schüler möchte nach dem Abitur Informatik studieren und weiß nicht, ob diese Fachrichtung seinen individuellen Fähigkeiten und Neigungen entspricht. Oder ein Schüler zweifelt, ob seine Kenntnisse und Fertigkeiten ausreichen, um den Anforderungen des gewünschten Ausbildungsberufes zu genügen. Auch der Arbeiter, der seine bisherige Tätigkeit aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mehr ausüben kann und eine Umschulung machen möchte, wird zu einer Testreihe eingeladen. Da seine Schulzeit schon mehrere Jahre zurückliegt, sollen seine geistigen Fähigkeiten überprüft werden, um festzustellen, ob er in der Lage ist, sich das notwendige Wissen für seinen neuen Beruf anzueignen. Psychologischer Dienst bedeutet demzufolge zuvorderst die Überprüfung der persönlichen Eignung und Neigung für ein bestimmtes Berufsfeld. Aber ebenso in Deutschland lebende Ausländer und Spätaussiedler nehmen regelmäßig an den entsprechenden Tests teil. So soll der Vermittler ein objektives Bild über die Sprachfähigkeiten erhalten, um über Weiterbildungsmaßnahmen entscheiden zu können.

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Ein Psychologischer Dienst führt verschiedene Testreihen durch, mit deren Hilfe unterschiedliche Fähigkeiten und Kenntnisse überprüft werden. Der Teilnehmer muss unter anderem Wortpaare, Zahlen- und Bilderreihen sinnvoll ergänzen. Aber auch Rechenaufgaben (ohne Taschenrechner) und Diktate gehören zum Bestandteil der Untersuchung. Welche Aufgaben der Einzelne genau lösen muss, hängt davon ab, wozu der Vermittler genauere Informationen benötigt. Bei handwerklichen Berufen werden andere Fertigkeiten und Eignungen getestet als bei kaufmännischen Tätigkeiten. Im Allgemeinen sind die Untersuchungen des Psychologischen Dienstes jedoch sehr umfangreich. Die Ergebnisse der Tests werden in einem anschließenden Gespräch mit dem Psychologen ausgewertet. Der zuständige Vermittler erhält ein entsprechendes Gutachten und entscheidet über das weitere Vorgehen.

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