Nebenbei Geld verdienen mit Zeitungen austragen
Ebbe in der Haushaltskasse? Zu wenig Taschengeld? Ferienjob gesucht? Wer gerne etwas dazu verdienen möchte und sich nicht scheut, in aller Frühe aufzustehen, kann beispielsweise Zeitungen austragen.
Immer mehr Menschen sehen sich gezwungen, ihre finanzielle Lage durch einen Nebenerwerb aufzubessern. Die Liste der angebotenen Aushilfs- und Nebenjobs ist lang. Eine Möglichkeit ist das Austragen von Zeitungen. Wer sich für diese Tätigkeit entscheidet, sollte sich über die Vor- und Nachteile im Klaren sein. Zu den Nachteilen zählt sicherlich das frühe Aufstehen. Bei den meisten Zeitungsboten klingelt der Wecker um 3.00 Uhr, also zu einer Zeit, zu der so mancher Nachtschwärmer erst nach Hause findet. Das Arbeiten zu so früher Stunde hat jedoch den Vorteil, dass man den Rest des Tages frei verplanen kann. Es soll auch Leute geben, die neben den Verdienstmöglichkeiten vor allem die regelmäßige Bewegung an der frischen Luft schätzen. Allerdings sollte ein Zeitungsausträger „wetterfest“ sein, denn er ist auch bei Dauerregen, Eis und Schnee unterwegs. Sommerliche Hitze hingegen ist kein Problem, denn wenn die Temperaturen steigen, hat er schon wieder Feierabend.
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Zeitungen austragen ist auch bei Schülern, die ihr Taschengeld aufbessern wollen, der Dauerbrenner unter den Nebenjobs. Doch dürfen Jugendliche unter 15 Jahren sowie Schulpflichtige (auch wenn sie über 15 sind) laut Gesetz nur zwei Stunden täglich arbeiten, allerdings nicht vor der Schule oder nach 18 Uhr. Deshalb kommt das Liefern von Tageszeitungen für sie nicht in Frage. Eine gute Alternative ist das Austragen von Anzeigenblättern und Anzeigenzeitungen am Nachmittag.
Ganz gleich, ob Tageszeitung oder Anzeigenblatt – für das Zustellen bzw. Verteilen ist in der Regel keine besondere Begabung notwendig. Allerdings sollten zumindest rudimentäre Ortskenntnisse vorhanden sein. In der Stadt kann man das "Zeitungen austragen" meist mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen, für größere Zustellbezirke oder in ländlichen Gebieten sollte ein Pkw zur Verfügung stehen.
Um eine Stelle als Zeitungsausträger zu erhalten, reicht oft schon ein Anruf bei einer regionalen Tageszeitung. Auch im Anzeigenteil findet man häufig entsprechende Angebote. Viele Zeitungszusteller arbeiten auf 400,-Euro-Basis, bessern diese Einkünfte jedoch noch auf, indem sie gleichzeitig mit der Zeitung auch Prospekte austragen.
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