Models für Katalogaufnahmen und Internetagenturen

Katalogaufnahmen waren lange Jahre so etwas wie die berufliche Basis für viele Fotomodelle und auch heute sind sie noch dafür gefragt. Doch auch diese Branche unterliegt in Zeiten des Internets einem gewissen Wandel.

 

Zwar ist das Geschäft für Katalogmodels in den vergangenen Jahren rückläufig gewesen, da der klassische Versandhandel immer weniger Umsätze macht und weniger Kataloge gedruckt werden. Viele dieser Jobs sind aber, wie in anderen Branchen auch, in das Internet "abgewandert", und ein Katalogmodel wird heute eher Aufnahmen für Online-Versandhändler machen. Nach wie vor werden die Models aber noch über entsprechende Agenturen gebucht, die ebenfalls ihre Verzeichnisse an Models zunehmend im Internet aufbauen.

Die Größe der Modelle liegt idealerweise um die 1,78 m. Katalogmodels sind in der Regel nicht ganz so dünn wie Laufstegmodels und sollten nicht zu distanziert wirken. Ihre Aufgabe besteht auch darin, Durchschnittskundinnen nicht vom Kauf eines Kleidungsstücks abzuschrecken, weshalb sie präsentabel, aber nicht zu schön sein sollten. Je nach Katalog können eher weibliche oder eher androgyne Typen gefragt sein. Die Präsentationen der Artikel sind dabei immer sachlicher Natur.

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Die Agenturen suchen ständig nach neuen Models auch für Katalogaufnahmen. Nach wie vor werden aber nur Bewerberinnen akzeptiert, die an einem entsprechenden Casting erfolgreich teilgenommen haben. Man bewirbt sich als Model nicht direkt beim Kataloganbieter selbst, sondern dieser kommt auf die Agenturen zu und sucht sich die passenden Modelle aus. Die Models sind dabei freie Mitarbeiter der Agenturen, treten an diese das alleinige Vermittlungsrecht ab und zahlen an die Agenturen eine gewisse Provision pro Auftrag.

Die Modelverzeichnisse im Internet bieten den Kunden den Vorteil, sich noch schneller einen Überblick verschaffen zu können über die buchbaren Modelle. Die Mädchen können sogenannte Sedcards von sich erstellen lassen und auch ohne bisherige Aufträge einen dauerhaften Eintrag in den Verzeichnissen erhalten, bis Kunden sich irgendwann für sie entscheiden. Es muss allerdings auch gesagt werden, dass viele Online-Versender von Mode zunehmend auf echte Modelle verzichten und stattdessen gelegte Ware zeigen oder auf Modepuppen setzen. Im Zuge dieser Entwicklung sind auch die Preise entsprechend gefallen.

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