Minijob-Angebote findet man einfach im Internet

Ob Studentin, Schüler oder Hausfrau - wer ein wenig Geld dazuverdienen möchte, kann einen 400-Euro-Job ausüben. Minijob-Angebote gibt es viele, finden kann man sie auf unterschiedlichen Wegen.

 

Gerade größere Städte und Tourismusgebiete bieten Minijobs in Hülle und Fülle. Viele Gastronomiebetriebe und Einzelhändler arbeiten hauptsächlich mit Aushilfen. Kein Wunder - ein Minijobber ist für den Arbeitgeber erheblich günstiger als ein fest angestellter Mitarbeiter, da der Brötchengeber einen weitaus geringeren Beitrag zur Kranken- und Rentenversicherung sowie nur zwei Prozent Steuern an den Staat abführen muss. Der Angestellte selbst erwirbt durch einen Minijob keinen Ansprüche auf Arbeitslosengeld und muss sich zudem selbst um eine Krankenversicherung kümmern. Auch Leistungen aus der Pflege- und Sozialversicherung erhält er nicht. Dafür muss er aber auch keine Abgaben an den Staat zahlen, er verdient brutto für netto. Bedingung ist, dass der monatliche Verdienst 400 Euro nicht überschreitet oder aber die Tätigkeit als kurzfristige Beschäftigung angemeldet ist. Im zweiten Fall darf der Minijobber maximal 50 Tage pro Jahr arbeiten, ohne dass sein Einkommen dabei eine Rolle spielt.

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Aber wie kommt man an einen Minijob? Angebote findet man in der Regel unter den Stellenanzeigen in jeder Tageszeitung. Besonders Kellnerinnen, Verkaufshilfen und Mitarbeiter für Callcenter werden hier häufig gesucht. Gerade die Jobs in der Gastronomie sind allerdings oft saisonabhängig. Einen zweiten Weg, um an Minijob-Angebote zu kommen, stellt das Internet dar: Zahlreiche Jobbörsen bieten einen Überblick über die freien Stellen im ganzen Land. Meist kann man gezielt nach Region und gewünschter Tätigkeit suchen und dann entweder direkt oder vermittelt durch die jeweilige Börse mit dem potenziellen Arbeitgeber Kontakt aufnehmen. Eine weitere Möglichkeit ist das sogenannte »Schwarze Brett«, welches man in den meisten Universitäten und oftmals auch in Cafés oder Bibliotheken findet. Dort findet man meist eine Reihe von Jobangeboten, die allerdings nicht immer aktuell sein müssen. Manchmal sieht man auch bei einem Gang durch die Straßen seiner Stadt Schilder mit der Aufschrift »Aushilfe gesucht« in den Fenstern kleiner Geschäfte oder Cafés. Dort kann man sich dann sofort persönlich vorstellen und wird mit ein bisschen Glück vielleicht gleich zum Probearbeiten eingeladen.

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