Kostenlose Domains für die eigene Internetseite

Viele Menschen hätten gerne eine eigene Homepage, möchten dafür aber kein Geld ausgeben. Kostenlose Domains mit dazugehörigem Webspace bieten jedem die Möglichkeit, eine persönliche Internetseite zu erstellen.

 

Kostenlose Domains werden in der Regel in Verbindung mit Webspace angeboten, auf dem Werbung geschaltet wird, um die Server- und Softwarekosten zu finanzieren. Sie sind prinzipiell für jeden verfügbar und können für private Internetseiten genutzt werden. Bei einigen Anbietern ist darüber hinaus auch die geschäftliche Nutzung möglich. Hier sind werbefreie Angebote allerdings die bessere Alternative, da diese professioneller wirken.

Wer sich für kostenlose Domains interessiert, sollte die Nutzungsbedingungen genau durchlesen und beachten. Sie enthalten teilweise Einschränkungen für Inhalte mit großen Datenmengen, da die Server dafür nicht ausgelegt sind. Während Fotos bei nahezu allen Anbietern veröffentlicht werden dürfen, ist dies mit Videos nicht oder nur in geringem Umfang möglich. Wer dennoch nicht darauf verzichten möchte, kann sie auf speziellen Videoplattformen online stellen und auf der eigenen Homepage darauf hinweisen. Auch mit den schriftlichen Inhalten muss man vorsichtig sein. Sie müssen generell selbst erstellt und dürfen nicht von anderen Webseiten kopiert sein. Alles andere wäre eine Verletzung des Urheberrechts und kann rechtliche Folgen haben. Das gilt vor allem für Gedichte und andere literarische Texte, die viele gerne auf ihrer Homepage mit anderen teilen möchten. Dies ist jedoch nur bei Werken erlaubt, deren Autor mehr als 70 Jahre tot ist. Bei Übersetzungen gilt hier nicht das Sterbedatum des Autors, sondern das des Übersetzers. Außerdem sollte die Seite ein Impressum mit der Adresse, E-Mail sowie Telefonnummer des Erstellers beinhalten. Nur private Homepages ohne Werbeeinblendung sind von dieser Pflicht ausgenommen.

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Kostenlose Domains setzen sich meist aus dem Namen des Anbieters und dem selbst gewählten Nutzernamen zusammen. Dadurch sind sie relativ lang und nur schwer zu merken. Wer lieber eine einfachere Internetadresse haben möchte, kann sich eine sogenannte Kurzdomain zulegen. Dabei handelt es sich um eine Weiterleitung, die direkt auch die eigene Homepage führt. Allerdings werden dabei häufig Werbefenster eingeblendet, was für den Seitenbesucher schnell nervig werden kann.

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