Haushaltshilfe einstellen: was ist zu beachten?
Wenn die Hausarbeit über den Kopf wächst, sollte man sich selbst etwas Gutes tun und eine Haushaltshilfe einstellen. Doch eine fremde Kraft im eigenen Haushalt erfordert Vertrauen.
Viele Menschen gehen "Putzen". Die Mehrzahl aller Stellengesuche bezieht sich auf Tätigkeiten in Privathaushalten. Die Raumpflege gilt als leicht erlernbar und erfordert keinerlei spezielle Ausbildung, sofern es sich nicht um die Hotelbranche handelt. Dennoch gibt es bei der Arbeit von Haushaltshilfen große Qualitätsunterschiede. Worauf ist also zu achten, wenn man eine Haushaltshilfe einstellen will?
Oberstes Gebot für viele Arbeitgeber ist sicherlich Verlässlichkeit. Die Haushalthilfe soll pünktlich, zuverlässig und ordentlich sein. Nach einer gewissen Einarbeitungszeit sollen alle anfallenden Tätigkeiten selbstständig und gewissenhaft durchgeführt werden. Doch am Anfang steht immer noch das Vorstellungsgespräch, wenn man eine Haushaltshilfe einstellen will. Hierbei stehen Arbeitgeber vor der Herausforderung, innerhalb kurzer Zeit die relevanten Wesenszüge des Kandidaten zu erkennen. Meist zählt der berühmte erste Eindruck: Wird Wert auf Pünktlichkeit, angemessenene Umgangsformen und ein gepflegtes Äußeres gelegt? Oder verhält sich der Kandidat unpassend, unhöflich oder gar zu fordernd?
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Auch die Preisvorstellungen müssen zumindest grob übereinstimmen. Die heutigen Lebenshaltungskosten lassen nicht zu, dass eine Reinigungskraft weniger als 7 Euro in der Stunde verdient. Zudem müssen oft zusätzliche Kosten für die Anfahrt bedacht werden. Dennoch soll der Kandidat etwas für seine Bezahlung leisten. So eignet sich ein Termin zum Probearbeiten, um ein besseres Bild von dem potenziellen Arbeitnehmer zu erhalten. Wird der Probetermin bezahlt, strengt sich der Kandidat selbstverständlich mehr an, als wenn er die Probeleistung kostenlos erbringen muss. Letztlich können nach einem ersten Termin beide Seiten für sich entscheiden, ob es sich lohnt, das Arbeitsverhältnis einzugehen oder nicht. Manche Arbeitgeber schrecken die Kandidaten hierbei manchmal sogar regelrecht ab. Dies ist vor allen Dingen dann der Fall, wenn der Haushaltshilfe unzumutbare Tätigkeiten aufgebürdet werden, wie etwa die Reinigung von zu stark verschmutzten Toiletten. Solche Aufgaben lassen oft den Eindruck einer absichtlichen Schikane bei den Kandidaten entstehen und sollten vermieden werden.
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